Äthiopien: Hunderttausenden Kindern droht mal wieder der Hungertod und schuld ist der Westen

Schulkinder in Äthiopien Foto: wollwerth / 123RF Standard-Bild

Die Hilfsorganisation „Plan International“ fordert schnelles Handeln. In den Flüchtlingscamps im Süden Äthiopiens sind eine halbe Million Kinder akut von Hunger und Krankheiten bedroht. Die Situation hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert. Die NGO warnt: Wenn wir nicht schnell handeln, steht das Leben hunderttausender Kinder auf dem Spiel. „Es gibt nicht genügend Essen, kein sauberes Wasser, keine Medikamente und zu wenig Toiletten. Außerdem fehlt es an Kleidung, Decken oder Matratzen, sodass die Kinder nachts auf dem verdreckten Boden schlafen müssen“, sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland.

Und warum die Lage so eskaliert, kann man ebenfalls zwischen den Zeilen der Pressemeldung lesen:

Auslöser ist ein bewaffneter Konflikt zwischen rivalisierenden ethnischen Gruppen, der im Frühjahr eskalierte.

Millionen Euro Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten haben sich also wieder einmal als wirkungslos erwiesen, um einem afrikanischen Land die westlichen Werte näher zu bringen. Da fragt man sich, von welchem Geld haben sich die rivalisierenden Gruppen wohl ihre Waffen gekauft?

Da versteht sich von selbst, dass der Westen jetzt mit noch mehr Geld Abhilfe schaffen muss, das ganz bestimmt bei den notleidenden Familien ankommt …

Und wenn das alles nicht hilft – zahlreiche Asylunterkünfte in Deutschland warten nur auf neue Bewohner, da die 2015er bereits auf die Kommunen verteilt wurden und dringend Nachschub benötigt wird.

1 KOMMENTAR

  1. Also ehrlich, Afrika leidet sowiesoan Überbevölkerung. Seit sich der Westen in Afrika mit Entwicklungshilfe und sonstigen Wohltaten eingemischt hat eskaliert die Lage immer mehr. Ich bin dafür, der Natur nicht ins Handwerk zu pfuschen.

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