Foto: elmirex2009 / 123RF Standard-Bild
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Die Bundestagsfraktion der AfD hat sich gegen die Einführung einer sogenannten Moscheesteuer ausgesprochen. Der kirchenpolitische Sprecher Volker Münz begründete dies damit, dass es eine Gleichstellung von Kirchen und Islamverbänden nicht geben könne.

„Ein Einzug von Mitgliedsbeiträgen durch die Finanzämter analog zur Kirchensteuer setzt voraus, dass islamische Verbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt werden. Dies scheitert aber an dem Fehlen hinreichend zentraler Strukturen und am Widerspruch der islamischen Lehre und Glaubenspraxis, insbesondere der Scharia, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung unseres Landes.

Die Moscheegemeinden sollten sich durch Spenden ihrer Mitglieder finanzieren. Eine Finanzierung aus dem Ausland – insbesondere der Prediger – sollte wie in Österreich verboten werden.“

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