Afrikanische Folklore am Münchner Hauptbahnhof

Am Sonntagmorgen ( eskalierte eine Personalienfeststellung am Hauptbahnhof bei einem hochaggressiven, alkoholisierten 19-Jährigen. Der Afrikaner widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und versuchte zu flüchten.

Mehrere Männer standen kurz von acht Uhr am Haupteingang des Ostbahnhofes. Dabei kam es zwischen zwei Männern aus Togo und anderen Beteiligten zu Handgreiflichkeiten, die von einer Streife der Bundespolizei unterbunden wurden. Bei der anschließenden Personenkontrolle beleidigte ein 19-jähriger Togoer zwei Beamte verbal. Anschließend spuckte er den Bundespolizisten vor die Füße und traf dabei den Dienstschuh eines Beamten.

Bei der Identitätsfeststellung leistete der Afrikaner Widerstand, u.a. indem er sich von der Maßnahme entfernen wollte. Als er von einem Beamten festgehalten wurde, wehrte sich gegen die Durchsuchung zur Eigensicherung. Als er wiederholt versuchte, sich aus den Griffen der ihn festhaltenden Beamten zu lösen, um sich schlug und die Beamten mehrfach schubste, wurde der 19-Jährige zu Boden gebracht, gefesselt und, weil er sich anschließend immer wieder fallen ließ, zur Dienststelle getragen.

Dabei beleidigte der Togoer, bei dem später 1,1 Promille Atemalkohol gemessen wurden, die Beamten fortlaufend. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der zusehends ruhiger Werdende mit einem Platzverweis für den Ostbahnhof auf freien Fuß gesetzt.

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