Banken greifen nach den Kryptowährungen – Mastercard meldet Blockchain-Patent an

bitcoin mastercard - collage
bitcoin mastercard – collage

Es gibt sie schon längst, die Kombikreditkarten, mit denen man mit „normalem“ Geld und zahlreichen Kryptowährungen zahlen kann. Einer der führenden Anbieter ist Revolut, der nebenbei noch ein kostenloses Konto in Euro oder britischem Pfund bereitstellt – und das alles per Smartphone zu bedienen, eine „echte“ Kreditkarte gibt es nur als Extra, ist aber weitgehend unnötig, es sei denn, man lebt in der Technikwüste Deutschland …

Nun dringt auch Mastercard in die Blockchain-Welt vor. „Das Unternehmen hat sich ein Patent gesichert, mit dem Kunden künftig wählen können, ob sie mit einer etablierten Währung wie Dollar und Euro bezahlen wollen – oder mit Kryptowährungen“, berichtet das Handelsblatt.

Und in Japan eröffnet gar die erste bankgestützte Kryptobörse der Welt, berichtet btc-echo.de. Es scheint, als sei der Siegeszug der Blockchain nicht mehr aufzuhalten oder aber er wird gezielt von den üblichen Verdächtigen angeheizt – je nachdem, wie man es betrachtet. Was passiert, wenn der Zugang zu dieser Nerd-Technologie immer leichter wird und demnächst vielleicht sogar über das ganz normale Oldschool-Girokonto verfügbar ist? Alleine durch die Neugier und dem Wunsch auch mal wieder „hipp“ zu sein, wird die Nachfrage durch die Neulinge steigen und damit wiederum die Kurse, was sonst wohl erhoffen sich die Anbieter?

Dass Kryptowährungen eventuell das Zeug zur Krisenwährung haben glaube ich zwar nicht, denn bei aller Gier werden die arg schwankenden Kurse wohl die meisten davon abhalten, langfristig ihr Sch(w)undgeld in Kryptowährungen anzulegen, doch die Geschichte der als Volksaktie von einem namhaften Volksschauspieler beworbenen T-Aktie könnte sich auf internationaler Ebene wiederholen, wenn eine so starke Marke wie Mastercard es darauf anlegt. Was ein George Clooney für einen Hersteller von Aluminiummüll vollbrachte, in dessen Kapseln sich immerhin noch winzige Mengen von Kaffeepulver befinden, ließe sich mithilfe eines ähnlich hochkarätigen Hollywoodstars, dem die Leute alles nachäffen, bewerkstelligen, wenn es um noch weniger als Luft in Tüten geht, genaugenommen nur Nullen und Einsen im digitalen Niemandsland. Dennoch bin ich kein ausgesprochener Kryptofeind, nur skeptisch, was Fiatmoney im Allgemeinen angeht, denn darum handelt es sich bei dem ganzen Blockchainzeugs, das langsam aber sicher unser Bargeld ablösen oder zumindest bei dieser Aufgabe hilfreich zur Seite stehen soll.

Keine Verschwörungstheorie mehr: Kryptowährungen sollen das Bargeld ersetzen

2 KOMMENTARE

  1. Brauche ich nicht. Kann also weg. Können die behalten.
    Django zahlt entweder cash oder hat ne Monatskarte.

  2. Brauche ich nicht. Kann also weg. Können die behalten.
    Django zahlt entweder cash oder hat ne Monatskarte.

Comments are closed.