Berlin-Mitte: Zwei Schwule brutal zusammengeschlagen

RedaktionVeröffentlicht von

Opfer eines homophoben Übergriffs wurden laut Polizeibericht zwei junge Männer in der vergangenen Nacht in Berlin-Mitte.

Die beiden Männer im Alter von 23 und 25 Jahren gaben gegenüber der Polizei an, dass sie gegen 2.00 Uhr in der Heinrich-Heine-Straße einer dreiköpfigen Gruppe ebenfalls junger Männer begegneten.

Sie wichen zunächst auf die gegenüberliegende Straßenseite aus, um einem möglichen Konflikt aus dem Wege zu gehen. Aus der Personengruppe löste sich ein Mann, folgte den beiden und schlug zuerst den Jüngeren. Anschließend attackierte der Schläger den Älteren mit zwei Schlägen ins Gesicht.

Als eine hinzukommende Passantin den beiden Niedergeschlagenen zu Hilfe eilte, flüchtete der Täter unerkannt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamts führt hierzu die Ermittlungen. Zu möglichen kulturellen Hintergründen der Tat schweigen die Ermittler.

In Berlin häufen sich seit geraumer Zeit die Übergriffe von überwiegend muslimischen Jugendbanden gegen Homosexuelle.

Der homosexuelle Theologe David Berger hat sich als einer der wenigen schon häufiger zu dem Thema zu Wort gemeldet.

http://www.kath.net/news/55561