Besser als Käse: Mozzarella rettet EUtalien

 

Besser als Käse: Mozzarella rettet EUtalienGenItalien: Alle Zeichen standen auf Sturm. In Italien drohte Europa gänzlich in die Hose zu gehen. Dank Präsident Sergio Mozzarella ist der gröbste Käse von rechts und Links zunächst gegessen. Wunschgemäß, man munkelt nach den Vorgaben aus Brüssel, obsiegte zunächst die marktkonforme Demokratie (Definition nach Merkel). Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass „der Markt“ den Menschen nicht mehr vertrauen kann. Sie sind zu unstet und verhalten sich bei Wahlen wie Weichkäse. Dementsprechend hart muss jetzt gegengesteuert werden, nicht nur in Italien.

So kommen höchst unterschiedliche Auffassungen zu der frisch von Sergio Mozzarella entfachten Regierungskrise in Italien zustande. Obgleich das physisch fast unmöglich ist wird dennoch solches kolportiert: „Mattarella hat Rückgrat gezeigt“[Tageszeitung]. Sieht man etwas genauer auf die Verpackung, fragt man sich allen Ernstes, wo da das Rückgrat stecken soll. Dessen ungeachtet kann sich die gesamte EU-Kratie über diesen Zeitgewinn von rund einem halben Jahr sehr freuen. In der Spanne kann der Maximalschaden noch besser vorbereitet werden und der Umverteilungs-Euro dann etwas später zum Krachen gebracht werden.

Da zeigt sich auch sogleich der komplette europäische Spagat. Gut gemeint ist im Zweifel nicht gut gemacht: Wie Mattarella die EU zum Entgleisen bringt[Tichys Einblick]. Möglicherweise war es dann doch eine Kompetenzüberschreitung des Präsidenten? Aber wen stört sowas in Zeiten der EU überhaupt noch. Die EU selbst ist der größte Hort andauernder Grenzüberschreitungen und Vertragsverletzungen, innerhalb derer man sich sowieso an nichts mehr hält. Vom Lissabon-Vertrag bis zum Schengen-Abkommen verkommt alles Regelwerk vollends zur Makulatur, als Bindemittel für die aufkeimende EU-Diktatur. Lediglich der Bestimmungsanspruch von so ademokratischen Einrichtungen, wie der EU-Kommission, vergrößert sich täglich.

Ob und inwieweit der italienische Rettungsankerwurf des Mozzarella nunmehr harte Schleifspuren hinterlässt oder nicht, lässt sich so ohne weiteres noch nicht beurteilen. Fest steht aber, das der italienische Präsident ganz offensichtlich gewillt ist, die Menschen in Italien so hartnäckig zu ignorieren, wie die EU selbst das mit allen Europäern macht. Wie oben bereits erwähnt, können die Mächtigen den Menschen nicht mehr vertrauen. Daraus werden sich zwangsläufig weitere Regulierungen ergeben, damit die den Oberen nicht wirklich in die Quere kommen.

Endet die EU künftig doch am Po

Daraus ist zu schlussfolgern: nicht überall wo Käse drauf steht, muss auch Käse drin sein. Manchmal verbirgt sich hinter der butterweichen Tarnung tatsächlich eine massive Brechstange, die man besser nicht ins Gesicht bekommt. Dass es bei der italienischen Wahl offensichtlich um bedeutend mehr ging, als nur um Italien, lässt sich an dieser Stelle erahnen: Unmut über EU in Italien: „Sie verbreiten Lügen über uns und behandeln unser Land wie eine Kolonie“ [RT-Deutsch]. Es ist doch wunderbar, wenn es in Italien noch eine hochkarätige Weichbirne gibt, die der EU so nibelungentreu die EU-Fahnenstange hält. Freuen wir uns einfach auf den Fortgang dieser Posse.

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von Qpress

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