Es ist wieder das übliche. Augenzeugen sollen keine Videos in den sozialen Netzwerken verbreiten, sondern an die Polizei übergeben. Wer traut den Behörden noch?

Die Staatsanwaltschaft Essen beantragte am Nachmittag (01.01.) beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehl wegen mehrfachen versuchten Mordes gegen den 50-jährigen Deutschen aus Essen. Ein Richter folgte am Abend dem Antrag und erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Dieser war in der Silvesternacht mit seinem Auto in Bottrop und Essen in Menschenansammlungen gefahren. Dadurch verletzte der Tatverdächtige nach bisherigen Erkenntnissen acht Personen, davon eine schwer.

Bei dem ersten Angriff des Esseners mit seinem Fahrzeug auf Fußgänger gegen 23.45 Uhr an der Osterfelder Straße in Bottrop wurde niemand verletzt. Auf dem Berliner Platz in Bottrop erfasste er mit dem PKW eine 46-jährige Frau aus Syrien, die dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Aktuell besteht nach einer erfolgreichen Notoperation keine Lebensgefahr mehr. Der 48-jährige Ehemann und die beiden 16 und 27 Jahre alten Töchter wurden ebenfalls verletzt. Weiterhin mussten ein 4-jähriger Junge und seine 29-jährige Mutter aus Afghanistan sowie ein 10-jähriges Mädchen aus Syrien aufgrund ihrer Verletzungen ärztlich behandelt werden. Der Beschuldigten versuchte dann, an der Schloßstraße in Essen in eine Gruppe wartender Fußgänger zu fahren, hier konnten die Personen rechtzeitig ausweichen. Bevor Polizisten den Fahrer an der Straße Rabenhorst in Essen festnahmen, erfasste er an der Frintroper Straße einen 34-jährigen Essener mit türkischen Wurzeln und verletzte ihn am Fuß.

Der 50-jährige Beschuldigte ist nach bisherigen Erkenntnissen polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen dauern an.

Tatvideos sollten nicht im Internet verbreitet werden, sondern unter https://www.bka-hinweisportal.de/~portal/de/select den Behörden zur Verfügung gestellt werden.

4 KOMMENTARE

  1. >>Dadurch verletzte der Tatverdächtige nach bisherigen Erkenntnissen acht Personen, davon eine schwer.<<
    Na ja, sicher so SCHWER wie bei dem Bürgermeister, der einen Kratzer von einem Messer am Hals hatte und man von einem Mordversuch ausging! Es kommt offensichtlich nicht mehr auf die Tat an, sondern nur auf den "Täter"! Macht es ein Musel ist er natürlich sofort ein "verwirrter Geisteskranker" und nicht zurechnungsfähig. Ist es kein Musel ist es ein böööser Rääächter mit Mordabsicht. Dabei stört natürlich ein Video, in dem "der Täter" hupt, abgebremst und keine Tötungsabsicht erkennbar wird.

    • Die plumpe Verarsche tritt immer offensichtlicher zu tage. Die strengen sich gar nicht mehr an. Das Tat-Fahrzeug war ein Kombi, bei der „Festnahme“ war es dann plötzlich eine Limousine. Für wie blöd halten die uns eigentlich?

    • Leben denn in Essen überhaupt noch Deutsche? In Bottrop nach der obigen Beschreibung jedenfalls keine mehr. Dort gibt’s nur noch Goldstücke und Mohamed-Jünger…

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