Buchenwald-Direktor: „AfD hat ihre Chance in Gespräch vertan“

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Der Direktor der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, hat sein Treffen mit dem AfD-Politiker Stephan Brandner verteidigt. Der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Samstagausgabe) sagte Knigge: „Ich glaube, wir haben ihn und die Politik dieser Partei ziemlich deutlich entlarvt.“ Zuvor hatten Politiker der LINKEN kritisiert, dass dem AfD-Politiker mit dem Treffen eine Plattform geboten würde. Dazu sagte Knigge: „Ich glaube, das wird durch die breite öffentliche und internationale Resonanz komplett widerlegt. Es gibt eine überwältigende Zustimmung zu unserer Haltung.“

Knigge hatte sich am Mittwoch mit AfD-Bundestagsabgeordneten Brandner getroffen. Im Vorfeld hatte er ihn aufgefordert, zu den „geschichtsrevisionistischen und antidemokratischen“ Positionen in seiner Partei Stellung zu beziehen.

Brandner habe allerdings die „grundsätzliche Klärung verweigert“ und sei auf keine Frage eingegangen. Deshalb auch kein „sachliches und inhaltliches Gespräch über Gedenkstättenarbeit“ zustande gekommen. Zu einem weiteren Gespräch mit AfD-Politikern werde es laut Knigge in Zukunft nicht kommen: „Die AfD hatte jetzt ihre Chance. Sie hat sie vertan.“

Der Bundestagsabgeordnete meldete unterdessen auf Twitter, dass er wegen des Besuchs Beleidigungen und Drohungen erhalte.

3 KOMMENTARE

  1. Von Demokratie scheint der „Herr aus Buchenwald“ wirklich nicht viel mehr zu verstehen als bspw. Mao und Pol Pot , denn ansonsten würde er nicht so einen Unsinn als SYSTEM-BÜTTEL verbreiten.

  2. Was für ein arrogantes selbstherrliches A……loch. Es zeigt nur zu deutlich, daß diese Gedenkstätte zu eigenen Selbstdarstellung und zur Denunziation des poltischen Feindes missbraucht wird. Wo gibt er sein Interview? Im Zentralorgan der Mauermörder. Mehr muß man nicht wissen.

  3. Ganz schön anmaßend von dem unverschämten Staatsdiener, einen gewählten Volksvertreter so vorzuführen zu wollen. Damit beleidigt er nicht nur den Politiker, sondern vor allem dessen Wähler, und verletzt seine Pflicht eklatant. Eine Dienstaufsichtsbeschwerden wäre angebracht.

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