Dänischer Einbürgerungstest: Deutsche spitze – Somalier völlig überraschend auf dem letzten Platz

Wer hätte das gedacht? Menschen aus westlichen Ländern haben es leichter bei der Einbürgerung im Nachbarland Dänemark, so das Ergebnis einer Analyse des Integrationsministeriums.

Neben den  Deutschen schneiden demnach auch Engländer besonders gut bei den 40 Fragen im Einbürgerungstest ab. Insgesamt bestehen vier von fünf den Test, wenn sie aus westlichen Ländern stammen, berichtet der Nordschleswiger. Völlig überraschend landen Somalier auf dem letzten Platz. Von ihnen bestehen nur 24 Prozent den Test.

Integrationsministerin Støjberg sagte dazu, dass es von großer Bedeutung sei, ob man Dänemark ins Herz geschlossen habe und die Sprache spreche, sowie an der Gesellschaft teilnehme. Die „Radikalen“ – wie Dänemarks vermeintlich „Sozialliberale“ genannt werden – beklagen dagegen, dass der Test einbürgerungswillige Migranten mit schlechterer Bildung benachteilige. Man fragt sich ernsthaft, ob solche Politiker, wie die Radikalen-Sprecherin für Einbürgerung, Lotte Rod, überhaupt eine Schulbildung genossen haben. Diese soll ernsthaft gesagt haben: „Die Fragen im Test sind viel leichter, wenn man eine lange Schulbildung hatte.“

Dänemark wird den Migrationspakt in Marrakesch unterzeichnen, Stojberg hat aber ihre Teilnahme an der Konferenz bereits abgesagt. An ihrer Stelle soll Entwicklungshilfeministerin Ulla Tørnæs oder auch nur ein Ministerialbeamter teilnehmen.

2 KOMMENTARE

  1. Na das finde ich ja toll, dann kann sich Dänemark in Zukunft den Einbürgerungstest sparen. Denn ob eingebürgert oder nicht, es darf sowieso keiner mehr abgeschoben oder benachteiligt werden.

  2. Wie kommt es, dass Deutsche Spitze sind, wenn ich die letzten Ergebnisse der Ausswertung unserer Schulkinder lese. Die werden den Eignungstest sicher nicht mehr so bestehen, denn sie geben ein schlechtes Bild ab.

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