Dieselskandal: Audi-Chef Stadler nur ein Bauernopfer?

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Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt man. Und so könnte es auch im sogenannten Dieselskandal sein. Immer, wenn es einen der ganz großen Schlipsträger trifft, freut sich der kleine Mann. Aber ist Stadler im „Dieselskandal“ der alleinige Verantwortliche?

In der Börsenzeitung schreibt Stefan Kroneck zur Festnahme, in der jüngsten deutschen Wirtschaftsgeschichte sei die Causa Stadler einmalig. In der Bundesrepublik wurde bisher noch nie der CEO einer großen, börsennotierten Publikumsgesellschaft aus dem Amt heraus wegen Tatverdachts in Haft genommen. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch hätten es versäumt, einen geordneten Übergang an der Spitze von Audi zu bewerkstelligen, stattdessen versuchten sie mit Bauernopfern die Kritiker an dem „Aufklärungskurs“ in Sachen Dieselgate ruhig zustellen.

Unverständlich, meint die Westfalen-Post, dass Stadler bis heute fest im Sattel saß, obwohl bei Audi die Schummel-Software entwickelt wurde. Ohne Konsequenzen konnte der Vorstandschef den ahnungslosen Auto-Manager spielen. Ein Chef, der nicht weiß, was in seinem Unternehmen vor sich geht? Die Verantwortlichen haben sich bislang nicht ihrer Verantwortung gestellt. Begünstigt wurden sie dabei von Politikern, die allzu nachsichtig den Autokonzernen entgegen getreten sind.

Und die Grünen ergreifen ebenso das Wort:  „Von einem Neustart kann nach fast drei Jahren Abgasskandal keine Rede sein“, sagte Özdemir der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Die Autoindustrie und die Bundesregierung verschleppen die Aufklärung immer noch, allein die Staatsanwaltschaft versucht Licht in dieses Dunkel zu bringen“, sagte der Grünen-Politiker.

Und dann greift der ehemalige Bonusmeilensammler in die Rethoriktrickkiste: „Es scheint, als hätten sich Autobosse und CSU-Verkehrsminister in den Kopf gesetzt, das weltweIt angesehene ,Made in Germany´ gründlich zu zertrümmern.“

War das nicht immer schon der Kern der Grünen Agenda?

 

 

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Ein Kommentar

  1. Brüssel kopiert äußerst erfolgreich ein Nazi-Prinzip:
    Keine Lüge ist zu abwegig, kein Schachzug zu dreckig, so lange er der Machterhaltung und Unterdrückung des Plebs dienbar ist. Wird man ihrer politisch nicht Herr, versucht man sie finanziell zu ruinieren. Enteignung der Juden war das Mittel der Wahl und oben drauf die Ausreisesteuer. So etwas ähnliches gibt es in Deutshcland mittlerweile wieder.
    Auch nach Auswanderung bleibt man, sofern Besitz in Germoney verbleibt, steuerpflichtig.
    Kriminelle am Werk.

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