Dortmund: Panik im Hauptbahnhof wegen Allahu akbar Rufen bei Festnahme von Syrer

RedaktionVeröffentlicht von

Eigentlich sollte es eine normale Personalienfeststellung nach einer “Schwarzfahrt” werden, berichtet die Polizei. Was dann passierte, verunsicherte zahlreiche Reisende im Dortmunder Hauptbahnhof. Ein renitenter 18-Jähriger wehrte sich erheblich gegen seine Festnahme. Als er anschließend lautstark “Allahu Akbar” skandierte, kam es zu Panikreaktionen von Reisenden.

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Foto: opposition24.de

Gegen 18:50 Uhr wurden die Beamten wegen einer Personalienfeststellung eines ertappten Schwarzfahrers zu einem Zug im Hauptbahnhof gerufen. Schon während der Überprüfung des 18-Jährigen verhielt dieser sich aggressiv und unkooperativ gegenüber den Bundespolizisten. Als er plötzlich versuchte zu flüchten, konnte er durch einen Beamten eingeholt und zu Boden gebracht werden. Dort sollte er gefesselt werden. Dabei schrie der syrische Staatsangehörige lautstark “Allahu Akbar” wodurch die Reisenden offensichtlich in Panik gerieten und fluchtartig den Bahnsteig verließen.

Weil sich der 18-Jährige erheblich gegen seine Festnahme durch Schläge und Tritte wehrte, wurde Verstärkung angefordert. Unter tatkräftiger Unterstützung einer weiteren Streife konnte er vom Bahnsteig geführt werden. Dort wehrte er sich erneut, ließ sich fallen und brachte so auch die begleitenden Beamten zu Fall. Auf dem Boden liegend schrie der Mann daraufhin erneut und aus Leibeskraft “Allahu Akbar” was wiedrum zu fluchtartigen Reaktionen unter den Reisenden im Personentunnel führte. Insgesamt sieben Bundespolizisten mussten den 18-Jährigen anschließend unter großer Gegenwehr zur Wache tragen.

Da er sich auch in der Gewahrsamszelle nicht beruhigte und auch dort anfing zu randalieren, wurde er später in das Dortmunder Polizeigewahrsam eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen den bislang nicht polizeilich in Erscheinung getretenen Syrer ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstands ein. Dieser wohnt derzeit in Werne.

Eine tatsächliche Gefahr ging zu keinem Zeitpunkt von dem 18-Jährigen aus.

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