Foto: Metropolico

Die Stadt Dortmund hat nach einer Testphase entschieden, den kommunalen Ordnungsdienst mit Schlagstöcken auszustatten. Alle Ordnungskräfte, die dienstlich auf der Straße unterwegs sind, erhalten künftig den auch von der Polizei genutzten „Einsatzmehrzweckstock ausziehbar“ (EMS-A).

„Dieser Stock hat sich bewährt und ist ähnlich wie die Stichschutzweste ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung der Ordnungsdienst-Mitarbeiter“, sagte Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen der WAZ.In Dortmund wurden zunächst in einem Probelauf 24 Ordnungsdienstler mit Einsatzmehrzweckstöcken ausgestattet. Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) hatte sich 2017 persönlich dafür eingesetzt, nachdem ihn die Mitarbeiter darum gebeten hatten. Die Erlaubnis zum Tragen dieser Stöcke sei „ein Stück Wertschätzung“, sagte Sierau damals. Zunehmend begegneten städtische Mitarbeiter im Dienst aggressiven Bürgern, die nicht vor Gewalt zurückschreckten, der Stock gebe hier „mehr Sicherheitsempfinden“.

Zusätzlich tragen die Ordnungsdienstler in Dortmund und in vielen anderen Kommunen Schutzwesten, Handschellen und Pfefferspray. Die Kosten für die Stöcke sind überschaubar. Rund 11.000 Euro investiert Dortmund insgesamt für 46 Schlagstöcke plus Holster.

1 KOMMENTAR

  1. Ich frage mich ernsthaft gegen wen hier militant aufgerüstet wird. Von wegen freies Land und os…

Comments are closed.