Am 3. Januar 2019 kam es gegen 19:20 Uhr zu einer Explosion vor dem AfD-Büro in Döbeln auf der Bahnhofstraße. Am Gebäude entstanden erhebliche Schäden an der Tür, am Rollladen und an der Fensterscheibe. Es wurden keine Personen verletzt. Im Büro gerieten Werbematerialien in Brand. Der Brand konnte durch die eingesetzte Feuerwehr gelöscht werden. Durch die Explosion wurden außerdem das Nachbargebäude und zwei vor dem Gebäude geparkte Transporter beschädigt.

In den letzten Wochen ist eine Zunahme von politisch motivierten Angriffen auf Büros der AfD in Sachsen festzustellen. Dabei handelte es sich vorwiegend um Sachbeschädigungen an den jeweiligen Gebäuden. Menschen kamen bislang nicht zu Schaden. Der Anschlag auf das AfD Büro in Döbeln stellt insofern eine Besonderheit dar, da durch die herbeigeführte Explosion die Schädigung von Menschen bewusst in Kauf genommen wurde.

Die Task Force Gewaltdelikte des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums (PTAZ) im Landeskriminalamt Sachsen wurde sofort involviert, da der Verdacht auf eine politisch motivierte Straftat bestand.

Im Rahmen sofort eingeleiteter Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten drei Tatverdächtige gestellt werden. Es handelt sich dabei um drei Deutsche im Alter von 29, 32 und 50 Jahren. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch Beamte des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums (PTAZ) im LKA geführt.

Petric Kleine, Präsident des LKA Sachsen:

„Die schnelle Einbindung der Task Force Gewaltdelikte des LKA und die zielführenden polizeilichen Maßnahmen der Kollegen der Polizeidirektion Chemnitz führten sehr schnell zur Festnahme von drei Tatverdächtigen. Ich freue mich über diesen Ermittlungserfolg und sehe ihn als Ergebnis der intensivierten Zusammenarbeit zwischen den Polizeidienststellen und die konsequente Nutzung der polizeilichen Ressourcen!“

Döbeln: Schwere Explosion vor AfD-Büro

5 KOMMENTARE

  1. So liebe Staatsanwälte und Richter, vor kurzem erst wurden zwei Menschen zu ZEHN Jahren Haft verdonnert wegen einem Pollenböller an einer Moschee, dabei sind Mauern etwas schwarz geworden. Ich bin jetzt echt gespannt was hier von Seiten der Justiz passiert!

  2. Tja, wenn es welche von der Antifa sind werden sie mit einer Belobigung auf freien Fuß gesetzt. Ich kann mir auch gut vorstellen, das sie für diese Tat gut entlohnt wurden.!!

  3. Das Strafmaß dürfte für Jeden weit über 10 Jahren Kerker liegen.
    Anders als bei dem Präzedenzfall in Dresden, wo ein Freak mit einem Böller vor ’ner Hinterhof-Moschee nur etwas Fassade verrußte, entstand hier doch erheblicher Sachschaden.
    In Dresden mußte auch keine Feuerwehr löschen und es handelte sich um einen traumatisierten, verwirrten Einzeltäter.
    Hier sind es DREI…also, wie wir bei der NSU-Farce gelernt haben, eine Terroristische Vereinigung, die den Anschlag gezielt durchführte❗
    Ich tippe auf lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung…natürlich auch für ihre RotFront-Bräute, die für die Terroristen geputzt und gekocht haben…siehe Zschäpe❗

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