Düsseldorf: Nordafrikaner soll 38-Jährigen niedergestochen haben

Düsseldorf: Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gestern Abend vor einem Kiosk in Oberbilk wurde ein 38-Jähriger aus Krefeld so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Das berichtet die Polizei.

Nach den unbekannten Tatverdächtigen wierde gefahndet. Ein Raubgeschehen könne derzeit ausgeschlossen werden. Die Polizei geht vielmehr von „allgemeinen Streitigkeiten unter den beteiligten Männern“ aus.

Zur Tatzeit kam es vor dem Kiosk an der Ellerstraße / Ecke Höhenstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen den zwei Personengruppen, bestehend aus zwei Personen, die als Nordafrikaner beschreiben werden und vier aus Osteuropa stammenden Personen.

Im weiteren Verlauf erhielt der 38-Jährige aus der Vierergruppe von einem der beiden Tatverdächtigen einen Messerstich. Die Polizei wurde hinzugerufen. Als die Beamten nach Minuten eintrafen, hatten sich jedoch schon alle Beteiligten entfernt. Erst als der Schwerverletzte etwa 30 Minuten später bei einem Bekannten auf der Linienstraße erschien, wurde ein Krankenwagen entsandt und die Beamten konnten den Sachverhalt mühsam aufhellen. Die Personen aus der Viergruppe waren nicht unerheblich alkoholisiert.

Der mutmaßliche Täter wird als Nordafrikaner, etwa 1,90 Meter groß mit stämmiger Figur und Irokesenschnitt beschrieben.

Der Sachverhalt wird momentan als gefährliche Körperverletzung eingestuft.

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 32 unter Telefon 0211 – 870-0.

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