Duisburger WfB: Entlassung der Geschäftsführerin ändert nichts am Etikettenschwindel

Nun hat der Skandal um die Geschäftsführerin der Duisburger WfBM sein vorläufiges Ende gefunden. Mit einstimmigem Beschluss“, heißt es in der Pressemitteilung, „hat der Aufsichtsrat (…) das Arbeitsverhältnis mit Roselyne Rogg mit sofortiger Wirkung beendet: Nicht nur die öffentlich gewordenen Erkenntnisse über die massiven Gehaltserhöhungen, sondern „auch die gestrige Pressekonferenz ließen dem Aufsichtsrat, der vor allem im Wohle der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und ihrer Mitarbeiter handelt, keine andere Entscheidungsmöglichkeit“, heißt es weiter – gesamter Wortlaut hier.

Vor zwei Wochen hatte ich bereits etwas zu dem Thema geschrieben. Das Geschäft mit der Inklusion wird weitergehen. Solche Presseerklärungen aus den Chefetagen der Einrichtungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden.

Eine Einzelperson, die den Bogen sichtlich überspannt hat, ist nun vor die Tür gesetzt worden, es ändert nichts an dem grundsätzlichen Etikettenschwindel, der im Namen der Mitmenschlichkeit mit behinderten Menschen betrieben wird.


Das Geschäft mit der Inklusion

1 KOMMENTAR

  1. Ich gehe Mal davon aus, dass die Geschäftsführerin vor dem Arbeitsgericht gut Karten hat. Eine fristlose Kündigung des Arbeirgebers wegen zu hohem Gehalt ist nicht rechtens. Letztlich hat der Arbeirgeber dieses doch selbst bewlligt und sie konnte darauf Vetrauen, dass dies auch so gemeint war.
    Zweitens ist sie nie angemahnt worden, so dass sie keine Chance hatte, eine vom Arbeitgeber ihr wie auch immer vorgeworfenes Fehlverhalten zu korrigieren..

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