Eigenkot: Die biologisch abbaubare Schönheitmaske ist bei Grünen besonders beliebt

Früher ging man in den Schönheitssalon, heute ins Kackmetik-Studio oder gleich raus in die Natur, wie diese beiden umweltbewussten Damen.

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Teure Präparate, die nicht selten mithilfe von Tierversuchen entwickelt wurden, sind out. Der Trend geht zur Eigenstuhlbehandlung mit garantiert biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen.

Zahlreiche Prominente haben die neue Methode für sich entdeckt. “Bio muss nicht immer gleich teuer sein”, sagt Claudia Kot und zeigt ihre von einer geschulten Fachkraft speziell zubereitete Eigenstuhlmasse. “Es ist so entspannend. Zur Darmspülung auf dem Kackmetik-Stuhl bekommt man Kopfhörer aufgesetzt und hört meditative Musik, während die Masse langsam aus einem heraus quillt und sorgfältig aufgefangen wird, damit nur ja nichts verloren geht. Und dann wird die Maske aufgetragen und man spürt förmlich, wie sie tief in die Poren eindringt – herrlich.”

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“Diese ganzen chemischen Mittel und die sterile Atmosphäre in vielen Salons haben mir immer schon gestunken”, erklärt auch Kotrin Gärung-Eckack. Früher habe sie immer einen großen Bogen um solche Studios gemacht.

Die SPD-Politikerin A. Nahles hat sich sogar für ein Wochenendseminar angemeldet. Dort lerne man viel über seine Exkremente  und wie man sie zum eigenen Vorteil verwenden könne, statt sie achtlos ins Klo zu spülen, so die Abortsministerin.

Nicht nur Frauen, auch zahlreiche Männer setzen auf die neue Methode. Volker Kack, ehemals Abgeordneter der grünen Bundestagskacktion und auch Bundesaußenminister Heikot Maas seien begeistert von den Möglichkeiten, sagen Insider der Szene. Nicht alle gehen jedoch so offen damit um, besonders ältere Männer geben nicht gerne zu, dass sie eitel sind und Kackmetika benutzen. So soll Bundespräsident Frank-Walter Stuhlgang kürzlich in der Kotaufnahme gesehen worden sein, sein Sprecher wollte dies aber nicht kommentieren.

Altbundeskanzler Gerhard Köter hatte seinerzeit noch Gerüchte, dass er sich die Haare braun färbe, mit Unterlassungsklagen vor Gericht erfolgreich bekämpft. So ändern sich die Zeiten. Politiker, die nicht zu ihrer eigenen Kacke stehen, haben es schwer bei den Wählern, wie jüngste Umfragen beweisen.

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