Es gibt kein bedingungsloses Grundeinkommen

RedaktionVeröffentlicht von

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommens beschäftigen sich nicht nur ultralinke Utopisten, sondern auch führende Köpfe aus der Wirtschaft, wie Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette DM. Den Menschen einen Vertrauensvorschuss in Form von Einkommenssicherung zu gewähren, ist grundsätzlich keine schlechte Idee, vor allem wenn man der Ansicht ist, dass in Zukunft immer mehr Arbeitsplätze verschwinden, durch Automation oder Konkurrenz aus dem Ausland. Schaut man sich die Infrastruktur an, etwa Schulen, öffentliche Gebäude und Straßen, kann von einem Verschwinden der Arbeit jedoch nicht die Rede sein. Dort gäbe es eine Menge zu tun, aber es wird einfach nicht erledigt, weil es sich nicht rechnet. Sich selbst reparierende Roboter, wie sie die Träumer von “Bewegungen” wie Occupy oder Zeitgeist prophezeien gibt es noch immer nicht. Auch Karl Marx hat seinerzeit von einem Verschwinden der Arbeit geschrieben, die Wirklichkeit sieht anders aus.

Foto: prspics / Piqza.de

Die erste Bedingung für ein “bedingungsloses” Grundeinkommen lautet, dass es überhaupt eine Wertschöpfung gibt.

Aktuell, so glauben besonders von linken Ideen beflügelte Zeitgenossen, wird diese Wertschöpfung sehr ungleich verteilt. Sie fordern “gerechte Löhne”, Mindestlohn, eine Beschränkung von Managergehältern, Erbschaftssteuer und endlich ein Ende des Kapitalismus, den sie mit Gier gleichsetzen. Einen real existierenden Kapitalismus gab es vielleicht einmal zur Zeit von Ludwig Erhardt, der “Wohlstand für alle” zur Maxime erhob und das ganze “soziale Marktwirtschaft” nannte. Davon sind wir heute um Lichtjahre weit entfernt.

Aber zurück zur Wertschöpfung. Wer am Ende der Nahrungskette steht, bekommt am wenigsten von ihr ab. Dieser Aussage würden die meisten Menschen zustimmen, wenn man ihnen dazu ein Beispiel liefert, etwa vom Bauern, der osteuropäische Erntehelfer beschäftigt oder den Betreibern von Pflegediensten, die sich die Taschen voll machen, während das Personal aus dem letzten Loch pfeift. Fragt man, ob ein Hausmeister oder Reinigungskraft mehr oder weniger als die eigentlichen Fachkräfte verdienen sollten, so fällt das Urteil recht eindeutig aus. Keine Krankenschwester hätte Verständnis dafür, dass eine Putzfrau mehr nach Hause bringt als sie. Ähnlich würde ein Arzt empfinden im Vergleich zum Pflegepersonal. In jeder Branche gibt es eine solche Hierarchie, die je nach Art manchmal etwas flacher gestaltet, aber allgemein akzeptiert ist. Eine Formel, dass jeder, der an der Wertschöpfung beteiligt ist, seinem Anteil daran entsprechend entlohnt wird, existiert nicht. Wahrscheinlich würden dies die meisten Menschen für richtig befinden, aber ganz so sicher wäre ich mir da heute nicht mehr. Wer wie viel verdient, ist Sache von Tarifverhandlungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und anderen Eingriffen in den Markt, wie dem Mindestlohn oder der Gebührenordnung für Rechtsanwälte. Völlig zu Recht beklagen Geringverdiener, dass die Gehälter von Managern entkoppelt seien, in keinem Verhältnis zu ihrer Leistung stünden, doch wenn es um “Arbeitsleistung” geht, kommt man nicht umhin, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Der Job einer Putzfrau unter Zeitdruck ist sicherlich nicht weniger anstrengend, als der einer Krankenschwester, der Stress einer Verkäuferin im Einzelhandel, eines Paketauslieferers, eines Bauarbeiters, eines Handwerkers, aber würde man das auch so sehen, wenn man dies mit dem Druck in den feinen Berufen, in denen man sich nicht mehr Hände schmutzig machen muss, vergleicht? Es kann aber nur verteilt werden, was an Einnahmen da ist. Die Wertschöpfung ist nun mal in vielen Branchen sehr unterschiedlich. Hier beginnt die Neiddebatte, deren Ergebnis sich die Befürworter das bedingungslose Grundeinkommen herbeiwünschen. Damit, so glauben sie, würden Einkommen vom “Zwang” zur Arbeit entkoppelt und der Weg in eine gerechtere Gesellschaft beschritten. Wer aber sorgt für diese “gerechtere Verteilung”?

Das BGE festigt den Weg in den totalitären Staat

Wer bedient sich an der Wertschöpfung und bringt es bis heute nicht fertig, die auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich wieder zu schließen? Der Staat! Er kassiert “Mehrwertsteuer” – die immer wieder angehoben wird, aber seltsamerweise selten denen zugute kommt, für die er angeblich einen “Mehrwert” schaffen will. Zu den Steuern kommen die “Sozialabgaben”, Beiträge zu Pflichtversicherungen etc. pp. Rentner werden doppelt besteuert, wenn ihre Rente mit aktuell 1132 Euro “zu hoch” ist. In diesem Jahr trifft diese Willkür mittlerweile jeden vierten Rentner. Mit einem “bedingungslosen” Grundeinkommen ändert sich nichts an den Machtverhältnissen zugunsten der Bürger, im Gegenteil. Der Staat müsste sich noch hemmungsloser bei all denen bedienen, die an der Wertschöpfung beteiligt sind, was zur Folge hat, dass ihre Einkommen noch stärker belastet werden. Die totale Umverteilung hat bereits im “real existierenden Sozialismus” der DDR in die Pleite geführt, die BRD ist mit der Öffnung der Sozialkassen für die ganze Welt auf einem ähnlichen Weg. Noch zahlt der deutsche Steuerzahler, geht ohne zu Mucken seiner Arbeit nach, kuscht vor der Nazikeule, wenn er sieht, wie Neubauten für Asylbewerber errichtet werden, während die Mieten für Otto-Normalverbraucher steigen und Wohnraum knapp wird. Einem solchen Staat soll man die gerechte Verteilung von Einkommen anvertrauen? Vollkommene Selbstaufgabe.

Wer auf das bedingungslose Grundeinkommen setzt, liefert sich aus, vertraut nicht auf seine eigenen Fähigkeiten und Ressourcen, er wird zum Staatsgläubigen, zum Staatzi. Dabei gibt es, wie eingangs erwähnt, genügend Arbeit, deren Erledigung der Staat mit all seinen Verordnungen im Wege steht. Das Geld liegt sozusagen auf der Straße, in jedem einzelnen Schlagloch. Wenn es ein “bedingungsloses Grundeinkommen” gibt, finden sich bestimmt viele engagierte ehrenamtliche Straßenbauarbeiter, die sie wieder zuschütten, oder?

30 Kommentare

  1. Wenn die selbsternannte Machtelite der Meinung ist, dass auf der Welt 500 Mio Menschen ausreichend sind, um alle wichtigen Tätigkeiten auszuführen, dann darf man sich eben nicht wundern, wenn jeden Tag Aluminium, Barium und Stronzium vom Himmel rieseln.

    Es gibt längst einen Plan, wie das Problem der Überflüssigen gelöst wird. Und der ist lange in der Umsetztung. Und dabei geht um die nachhaltige (End-)Lösung und nicht dem Rumdoktern an Symptomen.

    Ansonsten haben wir keinen Arbeitsmarkt, der nach Angebot und Nachfrage funktionieren würde. Sondern wir haben gesetzliche Regelungen, die wesentliche Teile der Arbeitnehmer zwingt, selbst in Mangelberufen schlecht bezahlte Arbeit aufzunehmen. Das ist ein System, das durch und durch zugunsten der Kapitalsammelstellen manipuliert ist.

    Es gibt z.B. in weiten Teilen Deutschland keine Sozialpädagogen oder Erzieher mehr am Arbeitsmarkt. Trotzdem steigt die Entlohnung kaum. Ebenso bei der Pflege. Auf dem Bau. In der Landwirtschaft. In der Gastronomie, usw… Gegenüber anderen Branchen gibt es da keinen Aufholeffekte, die diese Bereiche aus Marktsicht attraktiver für Arbeitskräfte machen würden.

    Um diese Manipulation des Arbeitsmarktes weiterführen zu können, wird der ständige Druck auf arbeitssuchende Menschen gebraucht. Und deswegen wird es kein System wie eine Grundsicherung oder für die Erpressten die Freiheit Hungerlöhne abzulehnen geben, solange die Kapitalsammelbecken die Politik bestimmen.

    Das Problem mit dem Grundeinkommen ist, dass es auf alle verteilt wird und daher entweder so gering ist, dass es das Existenzminimum nicht deckt, oder eben mit der derzeitigen Verteilung der Gewinne zwischen Arm und Reich nicht zu finanzieren ist. Schon gar nicht, wenn Germoney weiter das Sozialamt der muslimischen Welt und ganz Europas sein will.

    Ehrlich muss man aber auch sagen, dass heute viele Menschen beschäftigt werden, deren Arbeit jederzeit ohne Probleme wegrationalisiert werden könnten. Und wenn es dazu kommt, dass die Mehrheit der arbeitsfähligen Bevölkerung nicht mehr durch Arbeit den Lebensunterhalt verdienen kann, dann steht natürlich auch ein Systemwechsel bevor.

    Und davor muss man die Spaltung der Bevölkerung anhand ethisch-religiöser Linien vertiefen, damit sich die Menschen dann nicht solidarisieren und die Macht der Kapitalsammelbecken brechen. Homogene Bevölkerungen, die sich als verbunden wahrnehmen, sind da unerwünscht.

  2. Kommt zur Verfassunggebenden Versammlung und laßt uns ein Deutschland aufbauen in dem alle gut und gerne leben. Mit einer Verfassung und mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für Deutsche.

  3. Wie sollte man den das nenn was die meisten im Parlament kassieren ? Voraussetzungen ?
    Keine. Kein Beruf, kein Studium, keine Moral, keinen Anstand und keinen Grips. Mehr als 50 % Ex-Büttel.
    Wir erleben es Tag für Tag. Drehhofer läßt grüßen.

  4. Wenn die selbsternannte Machtelite der Meinung ist, dass auf der Welt 500 Mio Menschen ausreichend sind, um alle wichtigen Tätigkeiten auszuführen, dann darf man sich eben nicht wundern, wenn jeden Tag Aluminium, Barium und Stronzium vom Himmel rieseln.

    Es gibt längst einen Plan, wie das Problem der Überflüssigen gelöst wird. Und der ist lange in der Umsetztung. Und dabei geht um die nachhaltige (End-)Lösung und nicht dem Rumdoktern an Symptomen.

    Ansonsten haben wir keinen Arbeitsmarkt, der nach Angebot und Nachfrage funktionieren würde. Sondern wir haben gesetzliche Regelungen, die wesentliche Teile der Arbeitnehmer zwingt, selbst in Mangelberufen schlecht bezahlte Arbeit aufzunehmen. Das ist ein System, das durch und durch zugunsten der Kapitalsammelstellen manipuliert ist.

    Es gibt z.B. in weiten Teilen Deutschland keine Sozialpädagogen oder Erzieher mehr am Arbeitsmarkt. Trotzdem steigt die Entlohnung kaum. Ebenso bei der Pflege. Auf dem Bau. In der Landwirtschaft. In der Gastronomie, usw… Gegenüber anderen Branchen gibt es da keinen Aufholeffekte, die diese Bereiche aus Marktsicht attraktiver für Arbeitskräfte machen würden.

    Um diese Manipulation des Arbeitsmarktes weiterführen zu können, wird der ständige Druck auf arbeitssuchende Menschen gebraucht. Und deswegen wird es kein System wie eine Grundsicherung oder für die Erpressten die Freiheit Hungerlöhne abzulehnen geben, solange die Kapitalsammelbecken die Politik bestimmen.

    Das Problem mit dem Grundeinkommen ist, dass es auf alle verteilt wird und daher entweder so gering ist, dass es das Existenzminimum nicht deckt, oder eben mit der derzeitigen Verteilung der Gewinne zwischen Arm und Reich nicht zu finanzieren ist. Schon gar nicht, wenn Germoney weiter das Sozialamt der muslimischen Welt und ganz Europas sein will.

    Ehrlich muss man aber auch sagen, dass heute viele Menschen beschäftigt werden, deren Arbeit jederzeit ohne Probleme wegrationalisiert werden könnten. Und wenn es dazu kommt, dass die Mehrheit der arbeitsfähligen Bevölkerung nicht mehr durch Arbeit den Lebensunterhalt verdienen kann, dann steht natürlich auch ein Systemwechsel bevor.

    Und davor muss man die Spaltung der Bevölkerung anhand ethisch-religiöser Linien vertiefen, damit sich die Menschen dann nicht solidarisieren und die Macht der Kapitalsammelbecken brechen. Homogene Bevölkerungen, die sich als verbunden wahrnehmen, sind da unerwünscht.

  5. Kommt zur Verfassunggebenden Versammlung und laßt uns ein Deutschland aufbauen in dem alle gut und gerne leben. Mit einer Verfassung und mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für Deutsche.

  6. Wie sollte man den das nenn was die meisten im Parlament kassieren ? Voraussetzungen ?
    Keine. Kein Beruf, kein Studium, keine Moral, keinen Anstand und keinen Grips. Mehr als 50 % Ex-Büttel.
    Wir erleben es Tag für Tag. Drehhofer läßt grüßen.

  7. Fakt ist, dass immer mehr Arbeitsplätze wegfallen. Um so größer das Heer der Arbeitslosen wird, um so tiefer werden die Löhne gedrückt. Siehe Jugendarbeitslosigkeit selbt in Europa, dann weiß jeder was bald auf uns alle zukommt. Derzeit wird Deutschland mit Billiglöhnern geflutet, nur sind die nicht ganz so dämlich wie der Michel.

    Sozialismus inkl. bedingungslosem Grundeinkommen ist eine feine Sache, allerdings nur ganz ohne Menschen. Menschen neigen dazu eher anderen Schlechtes zu tun, anstatt sich selber etwas Gutes.

    Beispiel:
    2 Krankenschwestern, gleiche Arbeit, gleiche Leistung. Der Chef hat folgenden Vorschlag. Die eine bekommt 2000 Eur/Monat mehr, die andere nur 50 Eur. Bedingung, sie müssen untereinander klären, wer nun was bekommt. 🙂

    Letztlich muss man sich schon was einfallen lassen. So eine Art: Intelligentes (nicht ganz bedingungsloses) Grundeinkommen. Tut man das nicht und setzt trotz Industrie 4.0 weiter nur auf das althergebrachte Leistungsprinzip (ohne Chancengleichheit und nur für Wenige), wird es als neue 3. Welt enden (mit Klassenkampf und allem was dazu gehört). Ewiges Wachstum gibt es nun mal nicht.

  8. Nett geschrieben, aber ich stimme dem nur bedingt zu. Die Hierarchien, besonders in DE in Beton gegossen, weil für den Blödmichel lebenswichtig aus verschiedenen Gründen, sind von Menschen geschaffen und können und müssen von Menschen geändert, angepasst werden. Viel viel früher vielleicht einmal waren diejenigen auf der Leiter ganz oben, die es durch ihre Fähigkeiten verdient und sich erarbeitet haben. Das ist lang vorbei. Im übrigen, wenn man sich auf seine Fähigkeiten verlassen kann, ist man in DE bestraft. Es macht wenig Sinn und gar keinen Spaß. Dies kann man auch nur, wenn man ein Basis hat, aber das wird nicht zugelassen. Der Wille versetzt zwar Berge, genügt allein nicht. Wer bestimmt? Der Staat? Wirklich? Und wieso lässt der Mensch das zu? Was bedingungsloses Grundeinkommen angeht, es wird in DE nie bedingungslos sein. Dies hat nicht nur mit dem Staat zu tun. Dieser ist (noch) deutsch.

    1. quatsch,

      das ist eine investition in demokratie und zukunft. so wurde es mir zumindest erzählt.

    1. quatsch,

      das ist eine investition in demokratie und zukunft. so wurde es mir zumindest erzählt.

  9. Es gibt leider immer mehr Grundgedanken, die aus dem Kommunismus stammen. Der kurze Satz “Arbeit muss sich wieder lohnen” wird leider immer realer, als dass das eigentliche Problem abgebaut wird. Erst wurden die Arbeitslosensätze soweit erhöht, dass sich Arbeiten im Niedriglohnsektor in vielen Fällen nicht mehr lohnten und nun wird das Problem weiter in die Mittelschicht verschoben, indem die Niedriglöhne angehoben werden und bald Leute aus der Mittelschicht sich fragen müssen “hey, ich habe studiert, musste viel länger lernen, kam somit viel später ein eine Phase, wo ich Geld verdiene und bekomme am Ende als Arzt/Lehrer genauso viel wie ein Bäcker mit Meisterbrief, weil ich die Hälfte meines Lohnes an Sozialabgaben/Steuern abgeben muss.” Die Politik ist momentan so unfähig, das Lösungen immer nur kurzfristige Workarrounds sind und langfristig den Leuten schaden, die eigentlich die Wirtschaft ankurbeln. Eine wirkliche Alternative wäre die Sätze soweit zu kürzen, das sie wirklich nur noch für Grundbedürfnisse und keine Luxusgüter reichen (Fernseher, Zigaretten, Kino…), dann würden viele Leute die arbeiten könnten und nicht wollen danach streben, auch für Luxusgüter Geld zu haben. Noch besser wäre gar keine Auszahlung von Geldern, sondern Deckung der Bedürfnisse durch Verteilung von Waren der Ämter. Zudem sollten die Arbeitszeiten gekürzt werden, damit die Krankenkassen nicht soviel Geld für typische Arbeitskrankheiten (z.B. burn-outs) ausgeben müssen, somit würde auch weniger Abgaben für Krankenkassen fällig und die verlorenen Stunden durch neue Arbeitskräfte (Senkung Arbeitslosigkeit) geschaffen. Der geringere Lohn durch weniger Arbeitszeit würde durch weniger Abgaben somit ausgeglichen, während mehr Arbeitsstellen geschaffen werden und die Lebensqualität durch weniger Arbeitslast der einzelnen Menschen gehoben. Dauernd die Gelder von unten anzuheben und damit Arbeiten unattraktiver zu machen, ist nur eine Verschiebung der Probleme, die Unwillen in der arbeitenden Bevölkerung der Mittelschicht oder Geringverdiener schafft.

    1. Ja klar, so machen wir das.

      Damit kriegen wir auch die letzten faulen Menschen europaweit dazu, sich unter Mindestlohn anzubieten und die Reallöhne noch weiter zu senken (Angebot und Nachfrage, Aufstocker trotz Vollzeit!!! Erpressbarkeit..um nur ein paar Stichworte zu geben). Sollen sie sich doch untereinander um einen Kanten Brot kloppen. Somit verschieben wir das Problem dann mal gepflegt weiter in Richtung Altersarmut. Zahlt dann ja der Steuerzahler. Oder wollen Sie die Alten dann auch maasregeln, weil sie zu wenig einzahlen konnten, um nach 45 jahren Grundsicherung nicht zu erreichen?
      Ich bestreite nicht, dass überall Schwund ist. Als Demokrat aber verfechte ich generell die Unschuldsvermutung und ich gehe davon aus, dass die Masse der Arbeitslosen (auch Mütter, Kranke, etc.) entweder wirklich nicht können, oder nichts finden.
      Frankreich, 20% Jugendarbeitslosigkeit, Italien 25%, Spanien 40%, Griechenland ü 40%. Deutschland wird gerade mit Millionen Billigarbeitern geflutet. Was wird wohl Industrie 4.0 an Arbeitsplätzen schaffen? Ihre Lösung: Den Benachteiligten auch noch das letzte Hemd ausziehen? Meine Lösung: Reallöhne anheben, Zeitarbeit sofort abschaffen, oder wie z.b. Frankreich 20% mehr als regulär zahlen. Das schafft Wettbewerb und leistungsgerechte Bezahlung. Ich weiß…Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt. Hui, dann muss Deutschland mal wieder gute und einmalige Produkte made in germany schaffen und nicht auf Billigramsch setzen und den europäischen Nachbarn durch dumping das Wasser abgraben . Ihre Methode verwandelt Europa und Deutschland in ein weiteres 3. Welt Land. Hitler hatte seinerzeit auch solche Ideen von Zwangsarbeit. Allerdings humaner als heute (lesen sie mal nach). Wer nicht arbeitet soll nicht essen? Sozial ist der, der Arbeit schafft?

      Du bist schon ein komischer Vogel! Gläubige vor Grenzübertritt darauf hinweisen, dass hier messern und vergewaltigen nicht zulässig ist, war ja auch einer deiner brillianten Lösungsansätze.
      Was machst du eigentlich hier. Ausschließlich Dünnsinn unters Volk streuen?

      1. Vergleiche mit Hitler und direkte Beleidigungen wie “Dünnsinn”. Mit Leuten auf dieser Ebene braucht man sich nicht mehr um vernünftige Diskussionen bemühen. Vielleicht sollten Sie lieber lesen was ich schreibe und an Fakten halten, anstatt etwas eigenes reinzudichten, wenn es um meinen Beitrag darum ging nicht jeden einfach rein zu lassen. Ich dachte es würden Lösungssätze unter Erwachsenen diskutiert werden, dabei wird hier nur auf untersten Niveau beleidigt. Tut mir Leid die Zeit verschwendet zu haben, ich schaue mich woanders um, wo es gesitteter zu sich geht und Thesen wissenschaftlicher gehandelt werden als mit Schandmäulern die sich auch noch tolle Namen geben.

        1. auch wieder so eine linke nummer. durch schmierige unterstellungen, sofortiges beleidigt spielen und tatsachen verdrehen vom inhaltlichen ablenken. nebenbei noch den “gegner” verunglimpfen, damit sich beim geneigten mitleser ein völlig falsches bild verfestigt. Ein Lehrbeispiel, wie es im Buche steht.

          typisches: “mit nazis spricht man nicht”

          wo genau gelernt, oder schon mit diesen charaktereigenschaften auf die welt gekommen?

          grüß anetta und heiko mein lieber nasenarschhaarknoten!

        2. ps
          du hast doch möglicher weise teile hitlers gedankenwelt vermittelt (elegant verpackt natürlich) und dessen thesen verbreitet (bewusst? unbewusst?). ich habe nur auf diese möglichkeit hingewiesen und vermeintliche braune oder dunkelrote analogien zu DEINEN aussagen entdeckt. entkräften konntest du das offensichtlich nicht. so muss ich weiter davon ausgehen, dass ich recht hatte.

          auch deine aussage, dass flüchtlinge vor grenzübertritt nur aufgeklärt werden müssten, um niemandem schaden zuzufügen, lässt mit dich nicht in der gesunden mitte verorten, sondern allseits flexibel und nach bedarf an beiden außenrändern.

          ursache und wirkung nennt man das. vllt. auch nur beabsichtigte provokation, wer weiß…

  10. Es gibt leider immer mehr Grundgedanken, die aus dem Kommunismus stammen. Der kurze Satz “Arbeit muss sich wieder lohnen” wird leider immer realer, als dass das eigentliche Problem abgebaut wird. Erst wurden die Arbeitslosensätze soweit erhöht, dass sich Arbeiten im Niedriglohnsektor in vielen Fällen nicht mehr lohnten und nun wird das Problem weiter in die Mittelschicht verschoben, indem die Niedriglöhne angehoben werden und bald Leute aus der Mittelschicht sich fragen müssen “hey, ich habe studiert, musste viel länger lernen, kam somit viel später ein eine Phase, wo ich Geld verdiene und bekomme am Ende als Arzt/Lehrer genauso viel wie ein Bäcker mit Meisterbrief, weil ich die Hälfte meines Lohnes an Sozialabgaben/Steuern abgeben muss.” Die Politik ist momentan so unfähig, das Lösungen immer nur kurzfristige Workarrounds sind und langfristig den Leuten schaden, die eigentlich die Wirtschaft ankurbeln. Eine wirkliche Alternative wäre die Sätze soweit zu kürzen, das sie wirklich nur noch für Grundbedürfnisse und keine Luxusgüter reichen (Fernseher, Zigaretten, Kino…), dann würden viele Leute die arbeiten könnten und nicht wollen danach streben, auch für Luxusgüter Geld zu haben. Noch besser wäre gar keine Auszahlung von Geldern, sondern Deckung der Bedürfnisse durch Verteilung von Waren der Ämter. Zudem sollten die Arbeitszeiten gekürzt werden, damit die Krankenkassen nicht soviel Geld für typische Arbeitskrankheiten (z.B. burn-outs) ausgeben müssen, somit würde auch weniger Abgaben für Krankenkassen fällig und die verlorenen Stunden durch neue Arbeitskräfte (Senkung Arbeitslosigkeit) geschaffen. Der geringere Lohn durch weniger Arbeitszeit würde durch weniger Abgaben somit ausgeglichen, während mehr Arbeitsstellen geschaffen werden und die Lebensqualität durch weniger Arbeitslast der einzelnen Menschen gehoben. Dauernd die Gelder von unten anzuheben und damit Arbeiten unattraktiver zu machen, ist nur eine Verschiebung der Probleme, die Unwillen in der arbeitenden Bevölkerung der Mittelschicht oder Geringverdiener schafft.

    1. Ja klar, so machen wir das.

      Damit kriegen wir auch die letzten faulen Menschen europaweit dazu, sich unter Mindestlohn anzubieten und die Reallöhne noch weiter zu senken (Angebot und Nachfrage, Aufstocker trotz Vollzeit!!! Erpressbarkeit..um nur ein paar Stichworte zu geben). Sollen sie sich doch untereinander um einen Kanten Brot kloppen. Somit verschieben wir das Problem dann mal gepflegt weiter in Richtung Altersarmut. Zahlt dann ja der Steuerzahler. Oder wollen Sie die Alten dann auch maasregeln, weil sie zu wenig einzahlen konnten, um nach 45 jahren Grundsicherung nicht zu erreichen?
      Ich bestreite nicht, dass überall Schwund ist. Als Demokrat aber verfechte ich generell die Unschuldsvermutung und ich gehe davon aus, dass die Masse der Arbeitslosen (auch Mütter, Kranke, etc.) entweder wirklich nicht können, oder nichts finden.
      Frankreich, 20% Jugendarbeitslosigkeit, Italien 25%, Spanien 40%, Griechenland ü 40%. Deutschland wird gerade mit Millionen Billigarbeitern geflutet. Was wird wohl Industrie 4.0 an Arbeitsplätzen schaffen? Ihre Lösung: Den Benachteiligten auch noch das letzte Hemd ausziehen? Meine Lösung: Reallöhne anheben, Zeitarbeit sofort abschaffen, oder wie z.b. Frankreich 20% mehr als regulär zahlen. Das schafft Wettbewerb und leistungsgerechte Bezahlung. Ich weiß…Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt. Hui, dann muss Deutschland mal wieder gute und einmalige Produkte made in germany schaffen und nicht auf Billigramsch setzen und den europäischen Nachbarn durch dumping das Wasser abgraben . Ihre Methode verwandelt Europa und Deutschland in ein weiteres 3. Welt Land. Hitler hatte seinerzeit auch solche Ideen von Zwangsarbeit. Allerdings humaner als heute (lesen sie mal nach). Wer nicht arbeitet soll nicht essen? Sozial ist der, der Arbeit schafft?

      Du bist schon ein komischer Vogel! Gläubige vor Grenzübertritt darauf hinweisen, dass hier messern und vergewaltigen nicht zulässig ist, war ja auch einer deiner brillianten Lösungsansätze.
      Was machst du eigentlich hier. Ausschließlich Dünnsinn unters Volk streuen?

      1. Vergleiche mit Hitler und direkte Beleidigungen wie “Dünnsinn”. Mit Leuten auf dieser Ebene braucht man sich nicht mehr um vernünftige Diskussionen bemühen. Vielleicht sollten Sie lieber lesen was ich schreibe und an Fakten halten, anstatt etwas eigenes reinzudichten, wenn es um meinen Beitrag darum ging nicht jeden einfach rein zu lassen. Ich dachte es würden Lösungssätze unter Erwachsenen diskutiert werden, dabei wird hier nur auf untersten Niveau beleidigt. Tut mir Leid die Zeit verschwendet zu haben, ich schaue mich woanders um, wo es gesitteter zu sich geht und Thesen wissenschaftlicher gehandelt werden als mit Schandmäulern die sich auch noch tolle Namen geben.

        1. auch wieder so eine linke nummer. durch schmierige unterstellungen, sofortiges beleidigt spielen und tatsachen verdrehen vom inhaltlichen ablenken. nebenbei noch den “gegner” verunglimpfen, damit sich beim geneigten mitleser ein völlig falsches bild verfestigt. Ein Lehrbeispiel, wie es im Buche steht.

          typisches: “mit nazis spricht man nicht”

          wo genau gelernt, oder schon mit diesen charaktereigenschaften auf die welt gekommen?

          grüß anetta und heiko mein lieber nasenarschhaarknoten!

        2. ps
          du hast doch möglicher weise teile hitlers gedankenwelt vermittelt (elegant verpackt natürlich) und dessen thesen verbreitet (bewusst? unbewusst?). ich habe nur auf diese möglichkeit hingewiesen und vermeintliche braune oder dunkelrote analogien zu DEINEN aussagen entdeckt. entkräften konntest du das offensichtlich nicht. so muss ich weiter davon ausgehen, dass ich recht hatte.

          auch deine aussage, dass flüchtlinge vor grenzübertritt nur aufgeklärt werden müssten, um niemandem schaden zuzufügen, lässt mit dich nicht in der gesunden mitte verorten, sondern allseits flexibel und nach bedarf an beiden außenrändern.

          ursache und wirkung nennt man das. vllt. auch nur beabsichtigte provokation, wer weiß…

  11. Fakt ist, dass immer mehr Arbeitsplätze wegfallen. Um so größer das Heer der Arbeitslosen wird, um so tiefer werden die Löhne gedrückt. Siehe Jugendarbeitslosigkeit selbt in Europa, dann weiß jeder was bald auf uns alle zukommt. Derzeit wird Deutschland mit Billiglöhnern geflutet, nur sind die nicht ganz so dämlich wie der Michel.

    Sozialismus inkl. bedingungslosem Grundeinkommen ist eine feine Sache, allerdings nur ganz ohne Menschen. Menschen neigen dazu eher anderen Schlechtes zu tun, anstatt sich selber etwas Gutes.

    Beispiel:
    2 Krankenschwestern, gleiche Arbeit, gleiche Leistung. Der Chef hat folgenden Vorschlag. Die eine bekommt 2000 Eur/Monat mehr, die andere nur 50 Eur. Bedingung, sie müssen untereinander klären, wer nun was bekommt. 🙂

    Letztlich muss man sich schon was einfallen lassen. So eine Art: Intelligentes (nicht ganz bedingungsloses) Grundeinkommen. Tut man das nicht und setzt trotz Industrie 4.0 weiter nur auf das althergebrachte Leistungsprinzip (ohne Chancengleichheit und nur für Wenige), wird es als neue 3. Welt enden (mit Klassenkampf und allem was dazu gehört). Ewiges Wachstum gibt es nun mal nicht.

  12. Nett geschrieben, aber ich stimme dem nur bedingt zu. Die Hierarchien, besonders in DE in Beton gegossen, weil für den Blödmichel lebenswichtig aus verschiedenen Gründen, sind von Menschen geschaffen und können und müssen von Menschen geändert, angepasst werden. Viel viel früher vielleicht einmal waren diejenigen auf der Leiter ganz oben, die es durch ihre Fähigkeiten verdient und sich erarbeitet haben. Das ist lang vorbei. Im übrigen, wenn man sich auf seine Fähigkeiten verlassen kann, ist man in DE bestraft. Es macht wenig Sinn und gar keinen Spaß. Dies kann man auch nur, wenn man ein Basis hat, aber das wird nicht zugelassen. Der Wille versetzt zwar Berge, genügt allein nicht. Wer bestimmt? Der Staat? Wirklich? Und wieso lässt der Mensch das zu? Was bedingungsloses Grundeinkommen angeht, es wird in DE nie bedingungslos sein. Dies hat nicht nur mit dem Staat zu tun. Dieser ist (noch) deutsch.

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