Fahrrad-Aktivist will neue Partei gründen und CO2-Steuern einführen

Was die ehemalige SED-Postille „Neues Deutschland“ berichtet, hätte früher als Satire für einige Lacher gesorgt. Noch scheinen die Pläne etwas unausgegoren, vor allem was es mit der „CO2-Steuer-Kampagne“ auf sich haben soll. Sollen Bürger demnächst Abgaben auf verbrauchte Luft entrichten?

ND: Der Berliner Fahrradaktivist Heinrich Strößenreuther erwägt die Gründung einer Partei. »In Berlin denke ich über die Gründung einer neuen Partei nach, bundesweit über eine CO2-Steuer-Kampagne, die die Politik in Wallung bringt«, sagte Strößenreuther der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Montagausgabe). Strößenreuther erlangte bundesweit Bekanntheit durch den Volksentscheid Fahrrad in Berlin, dessen Mitinitiator er war. Die Forderungen des Volksentscheides gingen mittlerweile im Berliner Mobilitätsgesetz auf, das bundesweit einmalig ist. Das Ziel, die Fahrradinfrastruktur auszubauen und sicherer zu machen, verfolgen laut Strößenreuther nach Berlin inzwischen 15 weitere Großstädte in Deutschland.

An der Umsetzung und Einführung des Mobilitätsgesetzes in Berlin hat der Strategieberater allerdings weiter Kritik. »Was die Prozessgeschwindigkeit, die Verhandlungsgeschwindigkeit angeht, da hatte die Verkehrssenatorin die Dinge leider nicht so top im Griff«, sagte Strößenreuther mit Blick auf Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). Außerdem habe die Diskussion in Berlin zum Radverkehr gezeigt, »dass die heutigen Parteien zu wenig in der Lage sind, für Nachhaltigkeitspolitiken zu werben und Konflikte in einer Geschwindigkeit zu lösen, wie es das Klima, die Städte und viele Landstriche weltweit brauchen«, so Strößenreuther weiter.

Der Aktivist, der sich inzwischen für die Agentur für clevere Städte engagiert, erklärte darüber hinaus zu seinen Gedankenspielen für eine neue Partei: »Autofahrern Flächen wegnehmen, um sie Radfahrern zu geben, das mag kaum ein Bürgermeister, kaum eine Partei gerne.« Da müssten die Bürger das Wort viel lauter erheben.

3 KOMMENTARE

  1. Ich hoffe daß der Idiot bald mal einen Rettungswagen braucht oder die Feuerwehr, und das die Fahrzeuge dann in von Ihm initiiertem Chaos stecken bleiben und er leider verstirbt. Warum setzt der sich nicht für Fahrradsanitäter mit diesen netten Holzkästen vor dem Lenker ein? Dort werfen wir ihn dann rein, und dann darf der Sanitäter über die netten Berliner Radwege fahren. Ich bin nämlich beides Rad- und Autofahrer, und ich würde mich tierisch freuen, wenn zuerst mal die vorhandenen Radwege REPARIERT würden, anstatt Geld in Protzprojekte zu verschwenden. Aber auch der gehört zu den Schweinen der Animal Farm, wenn es hart auf hart geht sind manche eben gleicher als ….

  2. Wenn der Klimawandel weitergeht -wir werden ihn nicht stoppen, egal woher er stammt- wird das Fahrradfahren im heißen Sommer unbequem und ungesund. Dann brauchen wir eher klimatisierte geschlossene Fahrzeuge, besonders für die zunehmende Anzahl der alten Menschen.
    Und im Herbst/Winter brauchen wir beheizte Fahrzeuge gegen nasse und kalte Witterung.
    Herkömmliche Fahrräder funktionieren nicht als massentaugliches Verkehrsmittel, weil die Menschen das nicht ganzjährig und alternativlos in großem Maßstab mitmachen werden.

  3. Solche Leute müssen sich einmal am Kopf fassen, Weltweit sind 1200 Kohlekraftwerke im Bau / Planung nur das deutsche CO2 ist so gefährlich das macht ca. 2% des Weltweiten CO2 ausstoß aus. Der Anteil des CO2 Gas liegt bei 0,04% in der Luft. Haben wir immer noch nicht genug Steuerlast in Deutschland das solche Flachzangen auch noch eine CO2 Steuer wollen?

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