Flughafen: Passagier kassiert Strafanzeige wegen Pfefferspray im Koffer und muss 200,00 Euro „Sicherheitsleistung“ zahlen

Bei der Sperrgepäckkontrolle am Flughafen Hamburg entdeckte ein Luftsicherheitsassistent ein Pfefferspray im Reisegepäck eines Fluggastes. Der Mann erhielt eine Strafanzeige und musste eine Sicherheitsleistung von 200,00 Euro bezahlen.

Vor jedem Flug kontrolliert die Bundespolizei am Flughafen die Fluggäste, sowie das mitgeführte Hand- und Reisegepäck. Freitagabend entdeckte dabei ein Luftsicherheitsassistent ein in Deutschland nicht zugelassenes Pfefferspray im Großgepäck eines 23-jährigen ungarischen Staatsangehörigen.

Dabei handelte es sich um ein Produkt zum Einsatz zur Selbstverteidigung. Es fehlten das in Deutschland vorgeschriebene Zulassungszeichen für Reizstoffsprühgeräte und der Hinweis „Zur Tierabwehr“ auf der Spraydose. Somit handelte es sich um einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffengesetz.

Bundespolizisten stellten das Spray sicher und fertigten eine Strafanzeige. Zudem musste der Mann noch vor Ort eine Sicherheitsleistung von 200,00 Euro bezahlen. Im Anschluss durfte der 23-Jährige weiterreisen.