Frankreich: Terrorverdächtiger wegen Justizfehler zweimal laufen gelassen

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Angeblich wegen eines bürokratischen Fehlers ist in Frankreich ein Mann zweimal von der Justiz entlassen worden, der des Terrorismus verdächtigt wird. So wird ihm vorgeworfen, im Jahr 2014 einen Anschlag in der Region Lyon geplant zu haben. Außerdem habe er zusammen mit 14 weiteren Beschuldigten Kämpfer in den Irak und nach Syrien geschickt. Laut dem französischen Politik-Analysten Bruno Drweski ist die doppelte Freilassung des Terrorverdächtigen nur schwerlich auf einen bürokratischen Fehler zurückzuführen.