Mehrere Medien berichten über ein klaffendes Finanzloch in der Pensionskasse (bbp) der ARD. Die Versorgungseinrichtung soll bei einem internen Stresstest durchgefallen sein. Als einer der Gründe wird die anhaltende Niedrigzinsphase genannt und von sehr wahrscheinlichen Gebührenerhöhungen gesprochen.

Der Vorsitzende von GenugGEZahlt! e.V., René Springer übt daran heftige Kritik:

„Die ARD darf jetzt nicht das eigene Missmanagement bei den Pensionen auf dem Rücken der Gebührenzahler abladen. Wenn von einem dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr als Zuschuss für die Pensionskasse die Rede ist, dann muss am Programm gespart werden. Gebührenerhöhungen sind aus der Sicht von GenugGEZahlt! der falsche Weg, um die Finanzlücke zu schließen. Die Verantwortlichen wollen es sich wieder leicht machen und die Gebührenzahler stärker melken. Die Öffentlich-Rechtlichen drohen meist mit Einschnitten im Programm, wenn ihre Gebührenforderungen nicht erfüllt werden. Ganz nach der Gleichung: zahlt mehr oder seht weniger. Manchmal ist weniger mehr – wir fordern Klasse statt Masse. Erreicht werden kann dies durch deutliche Einsparungen in Milliardenhöhe: Reduzierung bzw. Fusion der zahlreichen ARD- und ZDF-Sender. Die Misswirtschaft bei der ARD-Pensionskasse zeigt erneut, wie dringlich eine Gesamtreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist. Nur so lässt sich die wachsende Unzufriedenheit der Bürger mit ARD und ZDF noch aufhalten

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