Gib Gummi: das neue „Autoproblem“ des Planeten

Gib Gummi: das neue „Autoproblem“ des PlanetenBad Ballerburg: Das wurde aber auch höchste Zeit, dass sich in Sachen Umwelt mal wieder richtig was bewegt. Noch bevor sich die Fahrer der Diesel und Benziner gegenseitig an die Gurgel springen, können sie sich jetzt im nächsten Leid wieder klaglos vereinen. Gegen das jetzt entdeckte Problem sind Stickoxid-, Feinstaub und Erderwärmung die reinsten Kinderspiele. Es ist an der Zeit dem Erfindergeist wieder freien Lauf zu lassen. Warum sollten wir das Problem nicht ähnlich kreativ in den Griff bekommen, wie all unsere bisherigen Umweltprobleme auch?

Worum geht es genau? Rund 100 Jahre nach den Anfängen von Gummi und Plastik dürfen wir einmal mehr entsetzt feststellen, dass diese Stoffe irgendwie nicht ganz so gesund für Mutter Erde sind. Mikroplastik 🐤 Das Problem mit den Autoreifen[SpeiGel auf Linie]. Schon machen erste Hochrechnungen die Runde, wonach bis 2050 womöglich mehr Plastik in den Weltmeeren schwimmt als Fisch. Für Leute mit „Fischphobie“ mag das durchaus beruhigend sein. Leute die nur geringfügig weiterdenken, wissen, dass es dann auch mit der Menschheit bald ein Ende hat.

Ein wahrer Glücksgriff für den organisierten Zertifikatehandel

Es ist äußerst wichtig diese neue Bedrohung der Menschheit korrekt einzuschätzen und deren Gefahrenpotential richtig zu bewerten. Ist das erst einmal gelungen, kann ähnlich wie beim CO2, schnell ein passender Zertifikatehandel organisiert werden. Mit den Umsätzen aus diesem neuen Geschäftsfeld, analog zum CO2-Zertifikatehandel, sollten zumindest die Banken über einen längeren Zeitraum zu retten sein. Um die Akzeptanz dieser Maßnahme zu erhöhen, werden die Banken sicher das ein oder andere Placebo-Projekt in Afrika finanzieren.

Der afrikanischen Bevölkerung kann schnell vermittelt werden, dass es für sie unschädlich ist, wieder auf eine Eisenbereifung umzusteigen. Immerhin machen die vielleicht schon bald 20 Prozent der Weltbevölkerung aus. So können dann die Afrikaner den Planeten retten. Dort ist das problemlos möglich, denn so schlimmes Glatteis, welches Gummibereifung erfordert, und wie wir es hier des Öfteren im Winter erleiden müssen, kennt man in Afrika nicht. Wenn wir zum Ausgleich noch ein paar hunderttausend Tonnen Schlachtabfälle und Elektroschrott hinzugeben, sollte die gute Tat perfekt sein.

Immer bereit sein die Welt zu retten

Gib Gummi: das neue „Autoproblem“ des PlanetenEs gibt kaum einen Banker auf diesem Planeten, der nicht bereit wäre die Welt zu retten. Die Selbstlosigkeit dieser Kaste ist legendär bis gottgleich, solange die Vergütung dafür stimmt und fette Boni winken. Nur sie verfügen über den Biss und den Grip das alles durchzustehen. Sollte über dieses Gummi-Problem die finale Rettung der Banken nicht machbar sein, hat die Menschheit nun wirklich den letzten Zug der totalen „Verkapitalisierung“ verpasst. Es wäre äußerst schade drum. Eine Erde wird schon irgendwo im Universum wieder nachwachsen, aber die durch diese Situation möglichen Profite wären, wenn wir es nicht angehen, womöglich unwiederbringlich verloren.

Vergleichbare Chancen ergeben sich beispielsweise weder durch Fukushima, nicht durch die 150.000 Tonnen Atommüll auf dem Meeresgrund und auch nicht durch lokale Umwelt-, Gift- und Ölkatastrophen. Mit denen lässt sich einfach kein Geld machen, die kosten in aller Regel nur und die Behebung will niemand bezahlen. Das ist mit universellen Dingen wie CO2 in Verbindung mit dem Klimawandel und weltweit verbreiteten Gummireifen für Autos bedeutend anders und sehr viel universeller. Insoweit, seitens der Banker, nochmals ein dreifaches Hoch auf den Erfinder des Gummireifens.

Gib Gummi: das neue „Autoproblem“ des Planeten4 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!

von Qpress