Grill zum Aufheizen in Wohnung gestellt: Syrische Familie landet im Krankenhaus

Gütersloh: Am Sonntagabend grillte eine sechsköpfige Familie, die ursprünglich aus Syrien kommt, auf dem Balkon ihres Wohnhauses am Remser Weg.

Da die Balkontür währenddessen geöffnet war und die Wohnung sehr ausgekühlt war, wurde der Grill mit noch glühenden Kohlen in die Wohnräume gestellt, um diese wieder aufzuwärmen. Sämtliche Fenster und Türen wurden danach geschlossen.

Da es dem 14-jährigen Sohn der Familie plötzlich sehr schlecht ging, informierten die Eltern den Rettungsdienst. Bei deren Eintreffen schlug deren Kohlenmonoxidwarngerät Alarm.

Daraufhin wurde die Wohnung sofort evakuiert; die hinzugezogene Feuerwehr entfernte den Grill aus den Räumen und lüftete die Räume.

Durch das ausströmende Kohlenmonoxid wurden alle Familienmitglieder bis auf den 45-jährigen Vater verletzt.

Der 14-jährige Sohn erlitt eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung und wurde in eine Spezialklinik nach Düsseldorf transportiert.
Die 41-jährige Mutter sowie drei weitere Kinder im Alter von 11, 6 und 5 Jahren erlitten leichte Vergiftungen und wurden in die Kinderklinik nach Bielefeld Bethel sowie in ein weiteres Bielefelder Krankenhaus gebracht.

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