Grüne fordern Zeitplan für Kohleausstieg noch vor der „Klimakonferenz“

Die Grünen haben ungeachtet der jüngsten Fristverlängerung für die Kohlekommission eine schnelle Entscheidung über den Zeitplan für den Kohleausstieg in der kommenden Woche gefordert. „Es muss dabei bleiben, dass die Kommission in der nächsten Woche den Fahrplan zum Kohleausstieg verabschiedet“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag).

„Es ist wichtig, dass Deutschland für die nächste internationale Klimakonferenz in Polen ein deutliches Aufbruchssignal sendet, dass es wieder für einen ambitionierten Klimaschutz steht und damit die Lebensgrundlagen schützen will“, sagte Krischer. „Wenn die ostdeutschen Ministerpräsidenten länger über Strukturhilfen für die Braunkohleregionen reden wollen, kann man das machen. Dies darf aber nicht die Entscheidungen verzögern, wie die Klimaschutzziele für das Jahr 2020 noch erreicht werden können und wie es danach weitergeht“, betonte der Grünen-Politiker. Die internationale Klimakonferenz findet vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Katowice statt.

2 KOMMENTARE

  1. Dieselverbot, Kohleausstieg, und die Elektrokarren fahren mit Atomstrom aus Frankreich und Belgien. Wie blöd sind die, die diese Grünen Wählen?
    Keine Energiesicherheit, Inndustrie an die Wandgefahren, Keine Arbeit, „Fachkräfte“ importieren, die wir dann nicht mehr brauchen, werden gefüttert von Geld das nicht mehr erwirtschaftet wird.

  2. Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik!

    Die Grünen haben einen Dreck zu fordern und die Klappe zu halten! Frieren können sie selber!

    Zitiert aus neu.dzig.de/de/Gewerkschaft-ist-die-Energiewende-wichtiger-als-Arbeitsplaetze

    23. Oktober 2018 | Gewerkschaftschef Vassiliadis im Interview: „Die Romantisierung der Hambach-Aktivisten ist schräg“
    „Ab 2030 können wir dann den endgültigen Ausstieg der verbliebenen Kraftwerke planen. Die Betonung liegt auf Planen. Wir sollten in fest definierten Abständen überprüfen, ob die Ausbau-Ziele erreicht sind. Ist das nicht der Fall, muss die Betriebserlaubnis verlängert werden.“

    Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
    Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
    „Wer die Kosten tragen soll, wird verschwiegen. Mit Aufgabe der Braunkohleförderung und der
    Braunkohleverstromung fallen die derzeitig mäßigen Gewinne der Stromkonzerne weg. Es verbleibt die öffentliche Hand, also alle Steuerzahler. Doch mit dem Abbau weiterer Arbeitsplätze sinken auch die Steuereinnahmen.

    Unzuverlässiger wetterabhängiger Ökostrom ist im Mittel dreimal teurer als planbarer Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken. Mit jeder neuen Ökostromanlage steigen die Stromkosten zweifach. Neben dem teuren Ökostrom muss auch noch der Regelstrom bezahlt werden, der erzeugt wird, wenn der Wind abflaut oder Wolken aufziehen. Durch die Energiewende hat Deutschland inzwischen den höchsten europäischen Strompreis. Immer mehr Betriebe werden durch die hohen Strompreise unrentabel und wandern ab.“

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