Hundert Mann und kein Befehl – Angriff der Prepper-Krieger aus Hannibals Schattenarmee

Focus, TAZ und noch ein paar weitere Erzeugnisse für die ordnungsgemäße Entsorgung in der blauen Papiertonne haben der abstrusen Geschichte um Franko A. ein paar weitere Kapitel hinzugefügt. Die Story enthält kaum belastbare Fakten, aber ganz viel Fahrradkette. Wer muss da nicht an die Chemnitzer Luftgewehr-Terrorzelle denken oder jene Druiden, die ebenfalls einen Umsturz geplant haben sollen und von denen man dann plötzlich nichts mehr gehört hat?

Selbst wenn in „Hannibals Schattenarmee“ ein- oder gar zweihundert Leute organisiert gewesen sein sollten, für eine Machtübernahme reicht das nicht. Und dann soll ausgerechnet Linken-Politikern Sahra Wagenknecht auf einer Todesliste gestanden haben, von der niemand mehr weiß, wo sie abgeblieben ist, aber es hat sie gegeben, ganz bestimmt … Ganz oben auf den Listen von tatsächlich existierenden Terrorzellen stehen Namen wie Beatrix von Storch, Alice Weidel, Alexander Gauland und jeder, der ihnen irgendwann einmal eine Herberge gegeben hat. Das sind Fakten, das Schwadronieren über nebulöse Schattenarmeen aber nichts weiter als linkspopulistisches Clickbaiting. Wie wäre es, wenn sich die TAZ noch einmal ihrer unrühmlichen Vergangenheit annehmen würde. Da gab es nicht zur Verbindungen zur RAF, sondern auch zu Pädophilennetzwerken.

Was bleibt nach solchen wenig glaubhaften Gruselgeschichten über rechtsextreme Todesschwadronen? Richtig, ein Generalverdacht gegen Prepper. Um diesen ein wenig zu erhärten, können sich die Super-Investigativ-Helden mal in unserem Partnershop bei Fluchtrucksack umschauen. Vielleicht braucht ihr bald einen Notfallpack, wenn Hannibals Schattenkrieger die Macht ergreifen. Sicher ist sicher, oder?