Immer mehr Asylbewerber bezichtigen sich schwerer Straftaten, um der Abschiebung zu entgehen

Wohncontainer für Asylbewerber - Symbolfoto freie-presse.net
Wohncontainer für Asylbewerber – Symbolfoto freie-presse.net

Halle. Immer mehr Asylbewerber beschuldigen sich selbst schwerster Verbrechen, um einer Abschiebung zu entgehen. Einer dieser Fälle beschäftigt derzeit die Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Es geht um einen angeblichen Mord: Ein heute 22-Jähriger aus Afghanistan will in seiner Heimat einen Menschen getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, mittlerweile aber vorläufig eingestellt. Der Grund: Die Behörde sieht keine Möglichkeit, an Beweise zu kommen. „Es gibt kein Rechtshilfeabkommen mit Afghanistan. Wir haben deshalb keine Chance, an tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat zu kommen“, sagte Behördensprecher Frank Pieper der MZ.

Ohne Leiche und ohne Zeugenaussagen müsse man den Aktendeckel vorläufig schließen. Den Asylbewerber könnte das schwebende Ermittlungsverfahren jedoch nun vor der Abschiebung bewahren. In Afghanistan müssen Mörder und Terroristen mit der Todesstrafe rechnen; die Bundesrepublik schiebt Verdächtige in solche Länder grundsätzlich nicht ab.

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3 Kommentare

  1. …außer in Thüringen. Da kann man sich einfach gegenseitig auf die Nase kloppen und dann behaupten, Opfer eines ausländerfeindlichen Übergriffs zu sein. Zur Entschädigung gibbet dann das lebenslange Rundum-Sorglos-Paket.

    Meine Prognose:
    Die schönsten Tage im Leben der „Geflüchteten“ werden in Thüringen sprunghaft ansteigen.

  2. Wer macht eine Petition mit folgendem Inhalt:

    Die Bundesregierung wird beauftragt, mit ausgewählten Staaten zu vereinbaren, dass Gefängnisstrafen für Vergehen von Bürgern eines Landes im Heimatland verbüßt werden.

    2017 heißt es in einem Beitrag: „Die Unterbringung von Strafgefangenen kostet Geld. Im Durchschnitt waren es 2010 rund 110 Euro pro Tag, bei stark steigender Tendenz“. Inflationsbedingt können wir 2018 von 150,54 Euro/Tag ausgehen; im Jahre 2025 liegen wir dann bei 198,10 Euro/Tag.

    Anders gesagt: 2025 kostet uns ein Strafgefangener 72808 Euro/Jahr.

    50% können wir dem jeweiligen Staat als Unterbringungshilfe anbieten! Das wird uns die Chance auf ein Abkommen vergrößern. Nähme man an, dass 10.000 straffällige Bürger eines Staates zur Verbüßung zurückgeführt würden, dann ist das für einen Staat ein Jahreseinkommen von 723.078.817 Euro/Jahr; zum Vergleich: 1/10 des Bruttoinlandsproduktes vom Gambia !

    1. Wie wäre es, statt einer Petition gleich Deligationen in die betroffenen shithole-Länder zu entsenden und die verdoppelte Entwicklungshilfe in Bar zu übergeben?

      Uns so ganz nebenbei…
      Wenn jemand rein rechtlich seine Haftstrafe in seinem Heimatland verbüßen könnte/müsste….

      …was macht der überhaupt hier (außer Straftaten zu begehen)?

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