Italien bringt Merkel und Macron in Bedrängnis

Lega-Chef Salvini / Foto: tixti / 123RF Standard-Bild
Lega-Chef Salvini / Foto: tixti / 123RF Standard-Bild

Die Diskussion, ob Italiens Wirtschaft mit einer Parallelwährung zu retten ist, zeigt, dass mittlerweile offen darüber geredet wird, dass der Euro Italiens Probleme verstärkt.

Der Bundesvorsitzende der Liberal-Konservativen Reformer (LKR – Die Eurokritiker), Bernd Kölmel, erklärt dazu:

Bernd Kölmel im Europaparlament in Brüssel - Quelle: "obs/LKR - Die Eurokritiker"
Bernd Kölmel im Europaparlament in Brüssel – Quelle: „obs/LKR – Die Eurokritiker“

„Die Situation in Italien zeigt, dass die Pläne von Merkel und Macron die Probleme der Eurozone nicht lösen“

„Die italienische Regierung bringt die EU und Frau Merkel in Bedrängnis. Bisher galt der EURO als unantastbar. Jetzt wird offen darüber geredet, was wir seit Jahren sagen: Italien kann seine Probleme in der Eurozone nicht lösen.“

„Die LKR fordert deshalb, dass Länder, wie Italien, die die Stabilitätskriterien nicht einhalten können, die Eurozone verlassen müssen. Je eher, desto besser, denn der Schaden für Deutschland und alle anderen Eurostaaten wird mit jedem Tag größer.“

„Das sich abzeichnende Regierungsbündnis hat gleich zu Beginn klargemacht, dass es sich nicht an geltende Verträge halten wird. Schuldenerlass und Ausgabensteigerungen, sowie ein Grundeinkommen und Steuergutschriften, die wie eine Parallelwährung wirken sollen, stehen auf der Agenda und das, obwohl trotz der Niedrigzinsphase der Schuldenberg in Italien weiter ansteigt.“

„Italien kann seine Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone nicht kurzfristig wieder herstellen. Außerdem wäre dazu ein Bündel unpopulärer Maßnahmen nötig, wie Verringerung der Staatsquote und die Erhöhung des Renteneintrittsalters.“

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2 Kommentare

  1. Wir hoffen jetzt auf die Italiener, daß sie den ungeliebten Euro dort hinschicken wo nie die Sonne hinscheint. Wenn dann noch ein EU Austritt folgt, dann sind viele, viele very very happy.

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