Jena: Syrer in Shisha-Bar offenbar an Kohlenmonoxidvergiftung verstorben – Polizei ermittelt

Jena: Ein 30-jähriger Syrer ist letzte Nacht offenbar an einer Kohlenmonoxidvergiftung verstorben.

Drei Syrer hatten für eine Shisha-Bar in der Innenstadt ein Notstromaggregat betrieben. Als der Strom ausfiel, weil offensichtlich das Benzin alle war, begab sich der 30-Jährige in den Keller, um nachzutanken. Als die anderen beiden nach ihm schauten, kam jede Rettung zu spät. Nur einer der Männer schaffte es ins Freie und setzte den Notruf ab.

Die beiden anderen Männer (23, 39) wurden ebenfalls verletzt. 17 Personen, darunter ein Kleinkind, wurden aus dem Haus evakuiert und kamen zuerst in einem Bus der Jenaer Nahverkehrsbetriebe unter, später in einem Hotel.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

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3 Kommentare

  1. Wieso muß man in einem Mietshaus (17 Personen) ein Notstromaggregat betreiben? Wie laut ist so ein Aggregat im Keller des Nächtens? Übrigens verbraucht ein Verbrennungsmotor den Sauerstoff in einem geschlossenen Raum. Hatte der Depp das nicht gewußt?

    1. Depp bleibt eben Depp, sowas gibt es wohl in Syrien nicht, wahrscheinlich ist er im Zelt aufgewachsen.

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