Jörg Haider: Zehn Jahre nach seinem Tod

In den frühen Morgenstunden des 11. Oktober 2008 findet der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider auf der Loiblpass-Bundesstraße in der Ortschaft Lambichl unweit von Klagenfurt sein mysteriöses Ende. Wenige Tage zuvor hat er dieses Lied aufgenommen.

Guido Grandt schreibt von einem „politischen Mord“: „Seit dem tragischen Tod des BZÖ-Politikers beschäftige ich mich mit diesem Fall, habe unzählige Rechercheergebnisse zusammengetragen, hunderte von Quellen geprüft, Fakten und Indizien aufbereitet, offizielle und inoffizielle Gespräche mit Behörden, Medien, Experten, Informanten und Vertrauten Haiders geführt und selbst vor Ort recherchiert.“

Auch Servus TV widmet sich dem Fall: „Bei den Untersuchungen zum Tod des Kärntner Politikers scheinen Fragen bis heute ungeklärt. Resultieren daraus die vielen Theorien zum Unfallhergang? Nähren gerade sie die Verdachtsmomente, die Verschwörungstheorien immer noch befeuern? 10 Jahre lang werden die Beweisstücke der damaligen Untersuchungen in der Gerichtsmedizin Graz aufbewahrt, danach vernichtet. Sofern es keinen Einspruch der Staatsanwaltschaft oder der Familie gibt. Die Frist läuft im Oktober 2018 ab.“

Compact schreibt: „Schon kurz nach dem Tod Haiders wollte seine Witwe auf eigene Faust eine Obduktion bzw. Untersuchung des Blutes veranlassen, doch man hatte den Toten – ohne die Familie darüber zu informieren – über Nacht einbalsamieren lassen, obwohl nie geplant war, den Leichnam aufzubahren. Bei der Einbalsamierung werden dem Toten jedoch alle Körperflüssigkeiten entzogen, so dass eine Untersuchung nicht mehr möglich war.“

Quellen:


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