Am Samstagabend versuchten zwei unbekannte Männer eine Frau zu überfallen und ihr die Handtasche zu rauben. Das Opfer erlitt dabei Verletzungen, konnte die Täter aber letztendlich durch den Einsatz von Pfefferspray in die Flucht schlagen. Die Ermittler der Kasseler Kripo erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Falles Hinweise aus der Bevölkerung zu erlangen.

Die 22-jährige aus Kassel erschien kurz nach der Tat beim Kriminaldauerdienst und berichtete von dem Überfall. Ihren Angaben zufolge war sie gegen 20:20 Uhr zu Fuß im Bereich zwischen dem Scheidemannplatz und dem Ständeplatz unterwegs. Im Durchgang zur Handwerkskammer näherten sich der Frau plötzlich von hinten zwei Männer. Einer der Täter zerrte plötzlich so heftig an ihrer Handtasche, dass die Frau zu Boden fiel. Währenddessen forderte er die Herausgabe ihres Geldes und des Mobiltelefons. Der zweite Täter trat zudem noch auf das am Boden liegende Opfer ein. Die 22-Jährige schaffte es noch im Liegen, ein Pfefferspray aus ihrer Jackentasche zu holen und damit die Täter in die Flucht zu schlagen. Sie flüchteten daraufhin ohne Beute in Richtung des Ständeplatzes. Sofortige Fahndungsmaßnahmen in diesem Bereich verliefen negativ. Die junge Frau, die bei dem Überfall Hautabschürfungen und Prellungen davontrug, beschreibt die Täter wie folgt:

1. Täter (zog an der Handtasche): Männlich, ca. 20 bis 30 Jahre alt, ca. 1,75 bis 1,80 Meter groß, volle kurze dunkle Haare; bekleidet mit schwarzer Steppjacke und Bluejeans

2. Täter (trat auf Opfer ein): Männlich, ca. 20 bis 30 Jahre alt, ca. 1,75 bis 1,80 Meter groß, trug eine schwarze, vertikal gerippte Wollmütze, eine schwarze Jacke, eine Bluejeans und weiße Sportschuhe mit schwarzem Emblem der Marke „Umbro“.

Die Ermittler des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder andere wichtige Beobachtungen in dem Zusammenhang gemacht haben, sich mit der Kasseler Polizei unter 0561-9100 in Verbindung zu setzen.

1 KOMMENTAR

  1. Einerseits ist die bis jetzt veröffentlichte Täterbeschreibung „dunkle Haare“ noch zu vage, um damit jemanden – oder eine bestimmte Gruppe, gar Ethnie, etc. – in Verbindung bringen zu können.

    Andererseits scheint es nach Amberg wohl wieder einen verschärften Zensur-Erlass zu geben, was exaktere Täterbeschreibungen in der staatlich kontrollierten Presseerklärung der Polizei, in den Bundes-Systemmedien mit ängstlichem Seitenblick auf das Abschneiden der AfD bei der Europawahl 2019, nicht zulässt.

    Ob sich (wie bisher) die Wahrheit dadurch auf Dauer noch unterbinden lässt, möchte ich jedoch ernsthaft bezweifeln!

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