Köln: Polizei sichtet Reichsbürger

Eine Zivilstreife der Polizei Köln hat am gestrigen Abend (5. November) im Stadtteil Porz einen nicht zugelassenen Pkw angehalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fahrer (30) offensichtlich um einen „Reichsbürger“ handelte, der bewusst ohne Versicherungsschutz unterwegs war.

Gegen 19.30 Uhr bemerkten die Beamten auf der Josefstraße den Mazda, dessen hinteres Kennzeichen entstempelt war. Bei der anschließenden Kontrolle gab der Autofahrer an, sich nach diversen Problemen mit Ämtern bei der Fahrzeugzulassung entschlossen zu haben, seinen Pkw ohne den erforderlichen Versicherungsschutz zu führen. Entsprechende Gesetze, die ihn dazu verpflichten würden, seien nicht rechtens. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieses nie auf den Mazda zugelassen war.

Da der Troisdorfer außerdem augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen seinen Pkw führte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz.

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