Kriegstrommeln: Israels Botschafter warnt Teheran vor Ernstfall

Kommt es bald zum Schlagabtausch im Nahen Osten oder bleibt es wieder einmal bei dem seit Jahren üblichen Kriegsgetrommel? Interessant dazu ein Artikel und vor allem die Leserstimmen auf Israelheute: „ANALYSE: Irans Plan für Israel und den Nahen Osten verstehen“ und ein Interview mit Israels Botschafter im Tagesspiegel:

Jeremy Issacharoff  – Foto: gemeinfrei /usbotschaftberlin

Für Israel bleibt der Iran ein Unruhestifter im Nahen Osten. Die Politik der Führung in Teheran sei „eine Gefahr für die Stabilität in der Region“, sagte Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe). So werde im Libanon die schiitische Miliz Hisbollah massiv aufgerüstet. „120.000 Raketen sind dort auf den jüdischen Staat gerichtet.“ Auch in Syrien werde die Islamische Republik immer mächtiger und einflussreicher. Das sei für Israel alarmierend. „Im Ernstfall werden wir auf jede Art der Bedrohung entsprechend reagieren“, warnte Issacharoff.

Auch den Atomdeal mit dem Iran hält der Diplomat für höchst problematisch. „Wir sind überzeugt davon, dass sich Teheran nicht an das Abkommen hält. Der Iran hatte nie wirklich vor, sich von seinem militärischen Atomprogramm zu verabschieden.“ Die Sanktionen seien zu früh aufgehoben worden. „Das hat der Iran ausgenutzt.“ Quelle Tagesspiegel

Wie immer wären bei einem Krieg auch deutsche Firmen auf beiden Seiten beteiligt, u.a. in Gestalt geschenkter U-Boote und auf der anderen Seite als Früchte des „Atomdeals“.

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