Kritik an Fake-Video soll antisemitisch sein? Pazderski kontert Behauptungen der Steinberger Silberstein GmbH

Für die Produktion des als „Fake-Video“ bekannten Filmbeitrags zeichnet sich die Steinberger Silberstein GmbH verantwortlich. Auftraggeber sei eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt gewesen und es handele sich um einen satirischen Beitrag, hatte die Produktionsleitung behauptet. Vertreter der AfD suchten das Gespräch mit der Leitung und stellten darüber ein Video auf Youtube online, das mittlerweile entfernt worden ist.

Zu den Vorwürfen, die Kritik der AfD bediene antisemitische Ressentiments, nahm Bundessprecher Georg Pazderski heute Stellung:

„Ein von der Rundfunk-Zwangsabgabe finanziertes Hetz-Video als Satire und Kunst zu bezeichnen, scheint der letzte Ausweg der argumentlosen Linken. Das nehmen wir mit einem Lächeln hin. Diese These jedoch mit Lügen zu ummanteln, ist dreist-dumm und leicht zu durchschauen:

So ist die Anschrift in der Kreuzberger Schenckendorfstr 4 nicht wie behauptet privat, sondern der offizielle und seit langem veröffentlichte Sitz der Firma Steinberger Silberstein GmbH, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer HRB 194391. Diese Information ist jedem frei zugänglich und wurde auf Nachfrage auch vom Bezirksamt Lichtenberg, dass den Fake-Dreh am Anton-Saefkow-Platz genehmigt hatte, bestätigt. Die peinliche Opferhaltung der Unternehmensleitung ist daher eine reine Schutzbehauptung, um von den eigenen Dirty Campaigning-Methoden abzulenken. Ebenso absurd ist die Verbreitung der Behauptung, der Firmenname Steinberger Silberstein GmbH, löse bei uns antisemitische Reflexe aus. Dies ist für uns kein Thema. Antisemitische Kommentare in den sozialen Netzwerken entstammen entweder der Feder von Verblendeten oder sind gezielte Provokationen linker Trolle. Der AfD geht es ausschließlich um die Aufdeckung unlauterer Propaganda mit Geldern aus der Kasse des öffentlich-rechtlichen SWR.

An Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist schlussendlich, dass eine laut Handelsregister auf die Produktion von Videos spezialisierte Firma darüber jammert, jemand habe mit einer Kamera in der Hand an ihrer Tür geklingelt und ein Gespräch angeboten. Bemerkenswert ist hier maximal, dass man auf dieses Gesprächsangebot nicht eingegangen ist und die Tür verschlossen blieb.

Es wird offensichtlich: Die AfD soll mit allen erdenklichen Methoden mundtot gemacht werden. Keine Dirty Campaigning-Methode ist unseren Gegnern zu schade. Aber wir werden nicht schweigen, sondern den Finger weiter in die Wunde legen. Das ist unsere Pflicht als einzige echte Opposition in Deutschland!“

Der Tagesspiegel und andere Medien berichten, dass Silberstein antisemitische Morddrohungen erhalten habe.