„Lifeline“-Kapitän muss Pass abgeben

Malta: Nun machen die Behörden ernst. Das passt dem Staatsfunk nicht, wie man an den in der „Berichterstattung“ verwendeten schönfärbenden Vokabeln über vermeintliche „Geflüchtete“ und deren  vermeintliche Rettung unschwer erkennt:

Lifeline Screenshot Twitter
Lifeline Screenshot Twitter

Der MDR vermeldet (O’Ton):

„Der Kapitän des Rettungsschiffes „Lifeline“, Claus-Peter Reisch, darf Malta vorerst nicht verlassen. Nach Informationen des MDR-Magazins „Exakt“ musste der 57-Jährige am Montag nach einer ersten Gerichtsanhörung in Valletta (Malta) seinen Pass abgeben. Das Verfahren soll am Donnerstag fortgesetzt werden. Sollte der deutsche Kapitän nicht zum neuen Gerichtstermin erscheinen, droht ein Bußgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Zudem hat das Gericht nach „Exakt“-Informationen am Montag beschlossen, die „Lifeline“ vorerst unter Justiz-Verwaltung zu stellen. Bis auf weiteres dürfe das Schiff nicht auslaufen. Zudem dürften nur drei Besatzungsmitglieder an Bord, um dort den technischen Betrieb aufrecht zu halten.

Der Kapitän der „Lifeline“ muss sich für die Rettung von 234 Geflüchteten vor der libyschen Küste rechtfertigen. Malta wirft der Organisation vor, dass das Schiff nicht ordentlich registriert war. Zudem habe der Kapitän die Anweisungen der italienischen Behörden ignoriert, die Rettung der libyschen Küstenwache zu überlassen.“

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3 Kommentare

  1. Feuerstoss aus 100 m mit der 30 mm gatlin und der Seelenverläufer geht zu den Fischen. For ever.

  2. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass der Typ zig tausende Passverlierer problemlos ins gelobte Land retten durfte, ihm sein eigener Pass aber zum Verhängnis wird.

    Er hätte halt besser aufpassen sollen, wie es die Anderen machen!
    Glück im Unglück, Böhmermann hat schon 100.000 bugs für Afrikas hungernde Kinder gesammelt, damit die Seenot-Retter mal ne Weile Urlaub machen können.

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