In ihrem Büro berät die Rote Hilfe: Katja Kipping im Bundestag (Foto: Metropolico)
In ihrem Büro berät die Rote Hilfe: Katja Kipping im Bundestag (Foto: Metropolico)

Jeden Freitag können sich linke Straftäter von 17:30 bis 18:30 Uhr in Leipzig durch die Rote Hilfe beraten lassen. Ort: Die Brandstraße 15.

In jenem Gebäude in dem linken Szeneviertel Connewitz findet man jedoch nicht nur juristischen Rat, der in dem Stadtteil, in dem im Januar 2015 um die 50 Straftäter eine Polizeistation überfielen und auch sonst der Linksextremismus sein Unwesen treibt,  sehr gefragt sein dürfte. In den Räumlichkeiten befindet sich zudem das Büro der Landesgruppe Sachsen der Linken im Bundestag. Sehr passend nennen die Parlamentarier ihr Büro linxxnet und verweisen selbst auf ihrer Internetseite auf die Sprechstunde der Roten Hilfe in ihren Räumen.

Parteichefin als Unterstützerin der Roten Hilfe

Neben dem Bundestagsabgeordneten Michael Leutert hat auch Katja Kipping ihr Büro in jenem linxxnet. Die Parteichefin der Linken ist, genau wie ihr Parlamentskollege und Bürogenosse Michael Leutert, bereits 2007 in die Rote Hilfe eingetreten. Diese nimmt in nahezu jedem Verfassungsschutzbericht großen Raum ein. Auch weil sie linken Straftätern nur eine Hilfe ist, wenn diese nicht von ihrer Tat, die die Rote Hilfe als „politische Aktion“ bezeichnet, abrücken.

Aber auch die sächsischen Landtagsabgeordneten Juliane Nagel und Marco Böhme gehören sowohl der linksextremen Büro-WG als auch der Roten Hilfe an, wie Böhme in seinem Lebenslauf und die Antifa-Aktivistin Nagel bei ihren Angaben zu Einnahmen und Ausgaben unter „Mitgliedschaften“ bekennen.

Die augenscheinlich veraltete Internetseite der Landesgruppe weist noch die alte Adresse des linxxnet aus, die jedoch seit dem Umzug im Herbst letzten Jahres in die Brandstraße nicht mehr gilt.

Für die Antifa ist wirklich jedes ihrer Mittel legal

An der alten Adresse ist wohl noch die Broschüre der Roten Hilfe Leipzig zu Ermittlungen der Polizei wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung durch Linke in Leipzig entstanden. In dem 39-seitigen Heft, das mit Informationen gespickt ist, die durch Kleine Anfragen seitens vorwiegend linker und grüner Mandatsträger im sächsischen Landtag gewonnen wurden, heißt es:

Es gibt für uns keine legitime oder korrekte Polizeipraxis, die dann in „Einzelfällen“ bei politischer Verfolgung von linken Aktivist*innen skandalisierbar ist. Es geht nicht um eine vermeintliche Empörung über zu harte Methoden des Repressionsapparates, deren Aufarbeitung individuelle Verfehlungen von Amtsträger*innen hervorbringt. Es geht um unsere Perspektive, dass Antifaschismus in all seinen Formen stets notwendig und grundsätzlich legitim ist, sich aber mit politischer Verfolgung von staatlicher Seite konfrontiert sieht.

Juliane Nagel, Spitzname „Jule“, machte per Twitter auf die Broschüre aufmerksam und meinte: „Cooles Ding“.

1 KOMMENTAR

  1. Wenn ich das rote Kruppzeug sehe, dann fällt mir meine Weihnachtsgans noch aus dem Mund.

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