Mainz: Sieben auf einen Streich – Afghanen verletzen Polizisten bei “Personenkontrolle”

Mainz: Wie die Polizeidirektion berichtet, wurden gestern bei einem Einsatz zur Bekämpfung von Eigentumsdelikten im Bahnhofsviertel gleich sieben Beamte verletzt.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wurden mehrere Personen an der “Haschwiese” auf der Kaiserstraße  überprüft. Zwei Personen verweigerten jedoch ihre Personalien und versuchten sich der Kontrolle zu entziehen. Als sie nach Ausweispapieren durchsucht werden sollten, kam es zu Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten. Ein 18-jähriger afghanischer Beschuldigter sträubte sich massiv gegen die Durchsuchung, ein 22-jähriger “Deutsch-Afghane” griff die Beamten unvermittelt mit Faustschlägen an. Aus einer sich bildenden Menschentraube heraus hatte ein 19-jähriger “Deutsch-Afghane”, der zunächst gar nicht mit der Kontrolle in Verbindung stand, sich ebenfalls in die entwickelnde Schlägerei eingemischt.

Nur unter Einsatz körperlicher Gewalt sowie Pfefferspray konnte der erhebliche Widerstand gebrochen werden. Insgesamt wurden sieben Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Beschuldigter musste vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens auf Grund der Folgen des Pfeffersprayeinsatzes behandelt werden. Die drei afghanischen Beschuldigten wurden nach einer erkennungsdienstlicher Behandlung und Feststellung ihrer Personalien entlassen. Gegen die drei Beschuldigten wird ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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