Merkel bettelt um Misstrauensantrag bei der AfD

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Merkel bettelt um Misstrauensantrag bei der AfDBanana City: Die Merkel-Meuchler wetzen längst die langen Messer. Sie müssen sich allerdings noch ein Weilchen gedulden, bis der Parteivorsitz der CDU endgültig neu besetzt ist. Danach können die schrecklichen Ereignisse ihren Lauf nehmen, die die Kanzlerin ganz sanft aus der „Waschmaschine“ (ugs. Kanzleramt) herausspülen sollen. Wer tatsächlich glaubt, Merkel könne, wie von ihr selbst angedroht, noch bis zum Jahr 2021 im Kanzleramt ihr UN-Wesen treiben, der hat vermutlich irgendwelche Realitäten verpasst.

Der AusMerzer Friedrich muss dazu nicht einmal selbst Hand anlegen. Das werden schon seine künftigen Adlaten besorgen, um auch nach den zu erwartenden, schrecklichen Ereignissen, rund um das tragische Ende der Kanzlerin, bei ihm geschmeidig hinten rein- und rauszukommen. Vermutlich werden die Grünen das in Verbindung mit der FDP anschieben. Bei einem solchen Misstrauensantrag könnten sich sogar weite Teile der SPD und sogar aus CDU/CSU anschließen. Was soll man sonst mit einer Kanzlerin ohne Rückhalt in Fraktion und Partei machen? Wieder einmal zieht die Universalweisheit: „Ein Führer ohne Heer, ist ein Zuschauer großer Ereignisse”!

Sicher, als Geschäftsführerin dieser Bananenbude kommt es eigentlich gar nicht mehr so sehr auf die Details an, Hauptsache „Abbruch“. Aber andere Leute möchten ebenfalls mal die Abbruchbirne bedienen. Das ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel, wenn es rattert und kracht, die Birne eins ums andere Mal wieder ein Stück guter, alter Substanz dem Erdboden gleich macht. So in etwa muss man sich die tolle Stimmung im Zentrum der Macht, im Bundestag, unter der Reichskristallkuppel vorstellen. Aber bislang steuert immer noch die Merkel das Abbruchgerät. Ihr nächster Showtermin diesbezüglich ist Anfang Dezember, in Marrakesch, der Migrationspakt. ein Meilenstein ihres Wirkens. Mit etwas Glück könnte sie dort sogleich alle bundesdeutschen Fundamente zerdeppern. Das erst vermöchte die wahre Krönung ihrer Laufbahn als Bundes-Abbruchbirne zu sein.

Der richtige Umgang mit Misstrauensanträgen

Merkel bettelt um Misstrauensantrag bei der AfDUm also jetzt nicht ungeplant in die „Misstrauensantragsfalle“ zu geraten, muss sie einmal mehr etwas geschickter lavieren als ihre Kanzlstuhlbein-Absäger. Nichts einfacher als das. Ob sich Gauland und Merkel jetzt auf dem Klo getroffen haben oder bloß mit der Faust bei einem Schlagabtausch, das ist nicht überliefert. Merkel ist aber äußerst gut beraten, die AfD zu einem Misstrauensantrag gegen sich selbst zu inspirieren. Da ist es nämlich angesagte Staatsräson, alle Anträge die die AfD stellt, durchweg abzulehnen. Egal wofür und weshalb und auch völlig unabhängig davon, wie sinnvoll deren Anträge sind oder auch nciht. Die sind schlichtweg aus Prinzip abzulehnen, fraktionsübergreifend, nur um der AfD keinen Millimeter Terrain zu überlassen. Und wenn man dafür das Ende der BRD beschließen müsste, auch das würde man knallhart und fraktionsübergreifend gegen die AfD durchziehen. Sinn und Verstand müssen bei der Anwendung der Staatsräson schon mal vor der Tür bleiben, so wie der Souverän für gewöhnlich auch.

Merkel bettelt um Misstrauensantrag bei der AfDSollte Merkel es versäumen die AfD zeitnah zu inspirieren, diese geniale Nummer durchzuziehen, könnte sie das Nachsehen haben. Es könnte dazu führen, dass sich eine andere Fraktion, als die der AfD, nach dem Vorsitzwechsel bei der CDU, auf dieses tolle Instrument besinnt. Dann sähe es schlecht aus für Angela Merkel. Das wird sie aber selbst nur zu gut wissen. Insoweit kann derzeit nur die AfD der Merkel noch ihren breiten Kanzlerhintern zum weiteren Aussitzen bis 2021 retten. Wer hätte das jemals geglaubt, dass die AfD soviel Macht hat?


von Qpress