Migration: Kurz kontert Vorwürfe von UN-Menschenrechtskommissarin: „Soll sich lieber um Folter-Länder kümmern“

Kremlin.ru [CC BY 4.0 ], via Wikimedia Commons
Die UN-Menschenrechtskommissarin will den Schutz von Migranten in Österreich prüfen. Bundeskanzler Sebastian Kurz konterte mit einer scharfen Stellungnahme:

„Wir begrüßen die Überprüfung, die von der neuen UN-Menschenrechtskommissarin und ehemaligen sozialistischen Politikerin sowie Mitglied der sozialistischen Internationalen, angeordnet wurde. Dann wird man sich schnell bewusst werden, dass wir pro Kopf nach Schweden am zweitmeisten Menschen in Europa aufgenommen haben.

Es wird rasch klar werden, dass unser Sozialstaat so ausgeprägt ist und die Lebensbedingungen für Migranten so gut sind wie in kaum einem anderen Land der Welt. Die Überprüfung ist auch eine Chance, Vorurteile und gezielte Falschinformationen über Österreich richtigzustellen. Wir hoffen, dass nach dieser Prüfung die UNO wieder Zeit und Ressourcen hat, um sich jenen Ländern zu widmen, wo Folter und Todesstrafe auf der Tagesordnung stehen und Meinungs-, Presse-, Versammlungs- und Religionsfreiheit mit Füßen getreten werden“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz.