Heinz Christian Strache – Foto via Flickr / Franz Johann Morgenbesser / CC2.0

Vizekanzler Strache hatte gegen den österreichischen PR-Berater Rudolf Fußi auf Unterlassung geklagt. Fußi war wegen der Silberstein-Affäre um Ex-Kanzler Kern selbst in die Kritik geraten und warf nun Strache vor, gemeinsame Sache mit „Rechtsextremen“ zu machen. Als Beweis dafür diente ein Foto, das Strache gemeinsam mit zwei Aktivisten der Identitären Bewegung zeigt.

Der FPÖ-Chef schildert die Hintergründe so: 

„Nach dem Besuch der Polizei- und Grenzschutzeinheiten in Spielfeld besuchte ich ein kleines Grenzgasthaus, in dem sich viele mir unbekannte Gäste befanden. Dabei wurden Schnappschüsse aufgenommen, auf dem auch zwei Personen zu sehen sind. die politisch den sogenannten Identitären zugeordnet werden. Mit diesen Fotos wollte man mir unterstellen, ich hätte mich dort bewusst mit Identitären Kadern verabredet und einen regen Gedankenaustausch gepflegt. Diese falsche Unterstellung war auch mit der Grund für meine Klage.“

„Als öffentliche Person bin ich gewohnt, dass viele Selfies und auch andere Fotos mit mir gemacht werden“, so Strache. „Ich kann daher nicht alle Personen, mit denen ich auf einem Bild abgelichtet bin, identifizieren oder gar politisch zuordnen. Insbesondere nicht jene, die sich auf irgendwelchen Schnappschüssen befinden. Da es niemals wissentlich ein gemütliches Treffen mit irgendwelchen Identitären Kadern gegeben hat, bin ich von einer Fotomontage und einem Fake-Bild ausgegangen und habe mich gegen diese bewusst falsche Interpretation und Unterstellung gewehrt.“

„Dies konnte ich auch im Zuge der Verhandlungsführung klar- und richtigstellen. Darüber wurde bereits auch öffentlich berichtet. Mit dieser von mir vorgenommenen Richtigstellung erübrigt sich für mich eine Fortsetzung des Rechtsstreits. Daher habe ich meinen Anwalt beauftragt, die Klage zurückzuziehen“, erklärte Strache.

Fußi meldete sich über Twitter mit einem „Mimimi-Video“, konnte damit aber nicht punkten.

1 KOMMENTAR

  1. Traurig: Im Prinzip distanziert sich Strache. Nur weil die linken Ratten aufheulen, erbärmlich.

    Ein Politiker sollte mit allen reden und Gedanken austauschen, egal was die linke Presse dazu meint. Kontaktverbote darf es nicht geben.
    Strache darf und soll mit vielen reden, auch mit Identitären!
    Warum denn nicht…

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