Nach Rausschmiss von Orban: Wien bietet Soros-Hochschule Asyl an

RedaktionVeröffentlicht von

von Niccolò Caranti [CC BY-SA 4.0 ], vom Wikimedia Commons
Ungarns Regierungschef Viktor Orban hegt bekanntermaßen keine Sympathien für den Großinvestor George Soros und hatte bereits im April die Schließung des Budapester Büros der umstrittenen Open Society veranlasst. Im Oktober nahm die Stiftung dann ihre Arbeit im neuen Sitz in Berlin auf.

Jetzt soll die Zentraleuropäische Universität (CEU) ebenfalls geschlossen werden, wie Euronews berichtet. Hauptgeldgeber ist George Soros.

Und wieder bietet sich eine europäische Hauptstadt Asyl an – dieses Mal nicht Berlin, sondern Wien. Was mag Vizekanzler Strache davon halten, der sich auch wie Orban gegen die Unterzeichnung des Migrationspakts ausgesprochen hat?

Bundeskanzler Kurz dürfte damit kein Problem haben. Weil er Orban in den Rücken fiel, wurde er in Ungarn heftig kritisiert. Im Kurier wurde er u.a. wegen seiner Mitgliedschaft im Europäischen Rat für Außenbeziehungen (ECFR) als Soros-Agent bezeichnet. Der ECFR wurde von George Soros mitgegründet.

Als Strache im April heftige Kritik an George Soros und seinem 7-Punkte-Plan zur Massenmigration übte, stand Bundeskanzler Kurz daneben und schwieg. Werden Österreichs Patrioten verschaukelt?

Ein Kommentar

Kommentare sind geschlossen.