Studie belegt: Bewaffnete Bürger bringen mehr Sicherheit

Sachsen-Anhalt rüstet seit Jahren privat auf. In den vergangenen vier Jahren stellten die Behörden so viele Kleine Waffenscheine aus wie nie zuvor: Von 2015 bis 2018 kletterte deren Zahl um 7 000 auf etwa 11 600 Stück, das ist deutlich mehr als eine Verdopplung.

Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Der Kleine Waffenschein berechtigt zum Tragen von Schreckschuss-, Gas- und Signalpistolen in der Öffentlichkeit. Unter anderem die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt seit Jahren vor der Privataufrüstung und einer Gewaltspirale. Die neuen Zahlen veröffentlichte Sachsen-Anhalts Innenministerium am Donnerstag auf MZ-Anfrage.

Ein starker Anstieg bei der Vergabe von Kleinen Waffenscheinen ist auch in allen anderen Bundesländern zu verzeichnen. Bundesweit erhöhte sich deren Zahl rapide. 2014 gab es in ganz Deutschland 260 000 Kleine Waffenscheine, im Oktober diesen Jahres waren es bereits knapp 600 000.

1 KOMMENTAR

  1. Moment!!!

    Eine Meldung die eine Solche muss man doch kritisch hinterfragen – jedenfalls als seriös arbeitender Journalist!

    Also woran liegt das? Zum einen gab es mal eine Zeit, in der Schreckschusswaffen kleinwaffenscheinfrei gekauft werden konnten. Da wäre das gar nicht aufgefallen.
    Erst die Grün*Innen mit ihrem latenten Waffenverbot führten jenen ein.

    Zweitens: Wozu brauche ich eine Waffe, wenn ich mich in Deutschland sicher fühle und glaube, dass nur der Staat das Gewaltmonopol hat?

    Das spricht also eine deutliche Sprache!
    Und wenn der Staat schlechte Leistung abliefert, warum ihn dann noch mit gutem Geld (aka: Steuern) dafür belohnen?

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