Nicht mehr zeitgemäß: Kinder sollen auf Schneemänner verzichten

Er ist weiß, männlich, trägt ein Phallussymbol mitten im Gesicht und Mund und Augen des traditionellen Schneemanns werden durch Kohlestücke dargestellt.

Das sind eindeutig zu viele Insignien, die von der Vorherrschaft des weißen Mannes zeugen und darum hat das Internationale Komitee für geschlechter- und ethniengerechte Gleichstellung (ICGEJ) eine Resolution verabschiedet, die ein Ende dieses in westlichen Ländern gepflegten Brauchtums fordert. Die Kleinen sollten nicht mehr mit diesen rassistischen Stereotypen in Berührung kommen, heißt es darin. Kinder anderer Hautfarbe könnten sich nicht mit einem weißen Schneemann identifizieren und würden deshalb diskriminiert und an der Integration gehindert.

Die Empfehlung an Schulen und Kindertagesstätten lautet daher, den Kindern einen kultursensiblen Umgang zur Weihnachtszeit mit Angehörigen anderer Ethnien und Religionsgemeinschaften nahe zu bringen und auf das Bauen von Schneemännern zu verzichten.

14 KOMMENTARE

  1. Dieses Komitee ist anscheinend einer Irrenanstalt entsprungen. Wir werden ja auch von Irren regiert, das scheint abzufärben.

  2. Dann ist wohl der Schnee selbst auch schon rassistisch. Schließlich gibt’s keinen schwarzen Schnee. Also: Schneefall verbieten, ist rassistisch und nicht mehr zeitgemäß!

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