Paukenschlag in Brandenburg: Steffen Königer verlässt die AfD

Steffen Königer – foto: freie-presse.net

Das AfD-Vorstandsmitglied Steffen Königer hat seinen Austritt aus der Partei erklärt. Er begründete den Schritt mit der Ohnmacht der Gemäßigten gegenüber radikalen Kräften in der AfD: „Die Bürgerlichen in der AfD haben den Kampf gegen die Destruktiven in der Partei in vielen Landesverbänden endgültig verloren.“

„Der angeführte Grund einer angeblichen Schwächung bürgerlicher Kräfte innerhalb der AfD ist offenkundig vorgeschoben, nachdem Königer Mitte Oktober zur Wahl der Europadelegierten in Brandenburg ebenso krachend durchgefallen ist, wie bei seiner Kandidatur für das Europaparlament“, kritisiert der Fraktions- und Landesvorsitzende der AfD in Brandenburg, Andreas Kalbitz: „Es geht hier nicht um Inhalte, sondern die Angst vor dem Mandatsverlust. Ich wäre nicht überrascht, wenn Königer auf der Suche nach einem Versorgungsposten versucht, sich zur Landtagswahl 2019 an die CDU oder die Freien Wähler zu verkaufen.“

Königer hatte sich Mitte November erfolglos für einen der vorderen Plätze auf der Kandidatenliste der AfD für die Europawahl beworben. Dies galt als seine letzte Chance für einen weiteren Aufstieg in der Partei. Im Landtag will er als fraktionsloser Abgeordneter verbleiben.

 

1 KOMMENTAR

  1. Na man kann doch nicht auf seine Kohle verzichten und ich dachte schon er hätte kapiert, daß seit 1956 alle Parteien illegal operieren. Nein das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern das meinte das BVG im Jahre 2012.

Comments are closed.