Pressekonferenz zum Tod von Marcel K: „Suizid zweifelsfrei geklärt“

Mönchengladbach. Der Westen hat die heutige Pressekonferenz um Tod des HoGeSa-Mitgründers Marcel K. übertragen. Der gestrige Trauermarsch verlief friedlich.

Die Ermittler bleiben bei dem Ergebnis, dass sich der als Captain Flubber bekannte Hooligan selbst getötet habe. Zahlreiche Messerstiche an den Unterarmen und im Bauchraum seien festgestellt worden, jedoch keine im Rücken. Aufgrund der Auffindesituation sei man von Suizid ausgegangen. Dies habe sich durch die Obduktion bestätigt. Durch eine Überwachungskamera sei ausgewertet worden, wann Marcel K.den Bereich betreten habe. Von dem Geschehen selbst gibt es keine Bilder.

Freunde und Verwandte hätten den Ermittlern gegenüber bestätigt, dass Marcel K. an schweren Depressionen gelitten und starke Medikamente genommen habe. Laut Ermittlern hätten sie befürchtet, dass sich Marcel K.  etwas antun könne und ziehe den Selbstmord nicht in Zweifel. Vor der Tat soll Marcel K. noch starke Antidepressiva genommen haben.

Selbstmorde mit Messern sind außergewöhnlich selten. Ein solcher Fall soll sich im letzten Jahr in Deutschland zugetragen haben. (Pressemeldungen Zell-Weierbach / B.Z.)

2011 soll sich ein Anti-Korruptionsbeamter in China mit elf Stichen selbst getötet haben, berichtete der Spiegel damals.


Hinweis: Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Foto: Screenshot Facebook

3 Kommentare

  1. Merkwürdige Pressekonferenz! Wenn sich doch der Suicid in der permanenten Einsicht der Kamera abspielte, warum ist er dann nicht aufgezeichnet?

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