Rekordstrafe wirkungslos: Ex-SED Zeitung will Google lieber verstaatlichen

Google - Foto via pixabay
Google – Foto via pixabay

Das ehemalige Zentralorgan der SED ist unzufrieden mit der Rekordstrafe für Google, die das Unternehmen quasi aus der Portokasse bezahlen würde und deshalb wirkungslos sei. Damit haben die Alt-Linken sicher nicht so ganz unrecht.

Neues Deutschland: “ … die Milliardenstrafe, die Google letztlich aus der Portokasse bezahlen wird, nichts am Geschäftsmodell ändern. Wollte Brüssel wirklich etwas gegen die Vormacht des Konzerns machen, so müsste es sich für die Vergesellschaftung von Google stark machen. Zugegebenermaßen klingt das etwas utopisch heutzutage. Es gab aber mal Zeiten, da waren Güter der öffentlichen Daseinsvorsorge in der Kontrolle der öffentlichen Hand. Und eine ordentliche Suchmaschine ist in digitalen Zeiten definitiv ein solches Gut.“

Wie sagte noch Bertold Brecht zum Nationalsozialismus? „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Dies gilt wohl auch im besonderen für ewig gestrige Linke.