Rostock: Syrer niedergestochen – Tatverdächtige sollen ausländerfeindliche Parolen gerufen haben

Rostock: Passend zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess macht ein weiteres Trio, bestehend aus zwei Männern und einer Frau, Schlagzeilen. Sie sollen einen Syrer und seine Begleiter ausländerfeindlich beschimpft und mit einem Messer verletzt haben.

Die Polizei berichtet: „Im S-Bahn-Tunnel Rostock Lütten-Klein ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einer schweren Auseinandersetzung gekommen. Ein 21 Jahre alter Mann ist dabei mit einem Messer schwer verletzt worden. Das Opfer mit syrischen Wurzeln befindet sich aktuell in ärztlicher Behandlung,
Lebensgefahr besteht nicht. Die Angreifer sollen zuvor ausländerfeindliche Parolen gerufen haben.

Gegen Mitternacht sind der Syrer und seine zwei Begleiter im S-Bahn-Tunnel zwischen Groß-Klein und Lütten-Klein auf zwei Männer mit Hunden und eine Frau gestoßen. Es folgten ausländerfeindliche
Parolen an die drei syrischen Männer gerichtet. Als der Geschädigte einen der Männer zur Rede stellen wollte, schlug dieser auf ihn ein. Wenig später zog der Tatverdächtige ein Messer und stach dem
21-Jährigen in den linken Hüft- und Achselbereich. Er erlitt dabei Verletzungen im Thorax- und Lungenbereich. Auch der zweite Mann schlug dem Geschädigten ins Gesicht und soll zudem versucht haben,
seinen Hund auf den Mann zu hetzen. Die Angreifer und ihre weibliche Begleitung flüchteten anschließend in Richtung IGA-Park. Eine sofort eingeleitet Nahbereichsfahndung verlief bisher erfolglos.

Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

1. Tatverdächtiger:
– zwischen 35 und 40 Jahre alt
– kurze, braune Haare
– begleitet mit langer Jeanshose, braun-orangem T-Shirt

2. Tatverdächtiger:
– zwischen 22 und 28 Jahre alt
– kurze dunkle Haare, oben länger, an den Seiten rasiert
– schwarze Jacke, knielange schwarze Shorts und schwarze Turnschuhe
mit weißer Sohle

Weibliche Begleitung:
– zwischen 25 und 30 Jahre alt
– 1,70 Meter groß, korpulente Figur
– trug helle Jogginghose und ein schwarzes Oberteil, schwarze Turnschuhe

Am Tatort konnten bisher umfangreich Spuren gesichert werden. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616, bei der Interwache www.polizei.mvnet.de oder jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden.

Ein Kommentar

  1. Ja da gibt es mal was zu jubeln für die links gestrickten. Haben sich da etwa Deutsche erdreistet ein Goldstück zu verletzen. Nur schade, daß es die Todesstrafe nicht mehr gibt.

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