Sachsen-Anhalt: Land stellt Millionen für marode Brücken bereit

Euro - Foto via pixabay
Euro – Foto via pixabay

Nach dem Brückenunglück in Genua halten Experten ein solches Ereignis in Sachsen-Anhalt für unwahrscheinlich. „Dass etwas Ähnliches in Sachsen-Anhalt passiert, ist fast ausgeschlossen“, sagt Uwe Langkammer, Präsident der Landesstraßenbaubehörde, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe).

Die Brücken im Land würden regelmäßig geprüft und benotet. „Wenn da eine auffällig wird, haben wir die im Blick“, so Langkammer. Allerdings räumte das Landesverkehrsministerium einen Sanierungsstau ein. „Der Verkehrsetat des Landes war viele Jahre strukturell unterfinanziert“, erklärt Sprecher Peter Mennicke. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen jedoch die aufgestauten Defizite abgebaut werden. „Dafür wurden im Doppelhaushalt 2017/18 jährlich circa 85 Millionen Euro für den Landesstraßenbau bereitgestellt“, so Mennicke. Davon werden rund 60 Millionen Euro für Brücken und Straßen verwendet.

Ein Kommentar

  1. Mag ja sein, daß die Brücken im Osten, da wahrscheinlich erst nach der Wende in Gebrauch genommen, besser sind als im Westen. Hier wurde jahrelang geschludert und das Geld lieber für was anderes ausgegeben, als die Brücken instand zu halten. Hier sperrt man die Brücken lieber für LKW und mutet den Fahrern zu lange Umwege in Kauf zu nehmen. Das ist die BRD zu Zeiten Merkels im Jahre 2018.

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