Schleppende Ermittlungen zu sexueller Belästigung von Kindern führten ins Asylbewerberheim

    Freiburg: Teilweise offensiv gibt sich das Polizeipräsidium Freiburg in der Öffentlichkeitsarbeit zu dem wegen mehrfacher sexueller Belästigung und versuchter Entführung von Kindern fest genommenen Täter.

    Gestern um 19.40 Uhr wurde er in der Asylbewerberunterkunft Neuenburg von Polizeibeamten festgenommen. Es handelt sich um einen 29 Jahre alten syrischen Asylbewerber. Der Gesuchte war im Zuge der gestern eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung identifiziert  worden.

    Dann allerdings wird das Wegführen zweier Kinder an der Hand des Täters erneut als „Verdächtiges Ansprechen von Kindern“ umschrieben. Ursprünglich hatte die Polizei die Strafbarkeit des von einem Vater gemeldeten Sachverhalts noch in Zweifel gezogen.

    Der Verdächtige sei erstmals im Januar in Deutschland registriert worden und soll für mehrere Taten verantwortlich sein. Zuletzt hatte er ein achtjähriges Mädchen auf der Straße angesprochen und eindeutig sexuell belästigt.

    Der dringend Tatverdächtige wurde in die Vollzugsanstalt eingeliefert.

    Und nochmals muss die Polizei einen neuen Sachverhalt einräumen:

    Dem 29-Jährigen konnte im ersten Zuge der Ermittlungen eine weitere gleichartige Straftat zugeordnet werden, die der Polizei am 17. März 2016 gemeldet worden war, die aber bislang als ungeklärt galt.

    In diesem Falle hatte ein zunächst unbekannter Mann in einem Freiburger Geschäft in der Innenstadt ein 9-jähriges Mädchen in eindeutig sexueller Absicht berührt und aufgefordert, mit ihm zu kommen. Als das Mädchen zu seiner Mutter rannte, flüchtete der Täter aus dem Geschäft.

    Im Zuge der gestrigen Öffentlichkeitsfahndung erkannte die Mutter den auf dem Lichtbild dargestellten Mann als den Täter wieder und meldete dies bei der Polizei.

     

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