John McAfee / Foto via Flickr Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

John McAfee, der legendäre Erfinder der Antivirensoftware gleichen Namens, befindet sich auf der Flucht vor der Steuerfahndung. Aufgrund seines Engagement für Kryptowährungen ist der schon häufiger mit dem Gesetz ins Konflikt gekommene Multimillionär besonders in der Blockchain-Community sehr beliebt. Aber deshalb ist McAfee nicht nur ins Visier der Steuerfahndung geraten. Er hatte auf Twitter damit geprahlt, seit acht Jahren aus Prinzip keine Steuererklärung abgegeben haben.

Die Behörden werfen ihm außerdem vor, illegale Transaktionen getätigt zu haben. In einem weiteren Tweet teilte er mit, dass er sich derzeit „irgendwo im Exil“ auf seinem Boot befände. 2020 will McAfee als Kandidat an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen. Natürlich tritt er für eine Abschaffung von Steuern und Zwangsabgaben ein. Den Standpunkt „Steuern sind Raub“ teilt er mit vielen Libertären. Bei der FED und sonstigen Zentralbankern und Geldmonopolanhängern dürfte bei seiner Popularität das vehemente Eintreten von McAfee für private coins ein Dorn im Auge sein. Wie McAfee aber aus dem Exil heraus überhaupt an den Wahlen teilnehmen kann, hat er noch nicht richtig erklärt.

2 KOMMENTARE

  1. Was für ein Trottel, wie gut, daß ich das Antivirenprogramm von denen schon lange deinstalliert habe. Wie soll eine Community ohne Steuern funktionieren. Es muß natürlich im Rahmen bleiben, nicht so wie in der BRD. Mc Afee und die andere kalifornische Trulla, die gerne Präsident werden wollen, sollen sich mal warm anziehen, denn Trump ist beim Volk sehr beliebt, wie schon lange kein Präsident mehr vor ihm. Deshalb wird das mit dem Oval Office wohl nichts werden.

    • Dussel, es geht um den Räuberstaat, nicht um ein sinnvolles Maß an Steuern! Sitzen, sechs!

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