Sexuelle Belästigung: Flüchtlingsblogger Aras B. bestreitet Vorwürfe vor Gericht

Wie die Junge Freiheit berichtet, hat Flüchtlingsblogger Aras B. vor dem Amtsgericht Lemgo die Vorwürfe bestritten, er habe mehrere Frauen und Mädchen sexuell belästigt und begrapscht. Die Zeugen hätten sich seiner Meinung nach gegen ihn abgesprochen. Der Fall sei ins Rollen gekommen, als sich eine 18-Jährige einer Religionslehrerin offenbarte und diese daraufhin mit dem Mädchen zur Polizei ging, wo eine Anzeige aufgenommen wurde. Die Schülerin sei mehrfach von B. an Brust und Po gefasst worden, was schmerzhaft gewesen sei. Vorherige Beschwerden bei der Klassenlehrerin über das Verhalten von B. wären erfolglos geblieben. Allerdings wurde auch bekannt, dass im Rahmen einer Konferenz die Versetzung von B. in eine andere Klasse beschlossen wurde.

Die Sache bleibt spannend. Gegenüber der JF hatte der Flüchtlingsblogger im Oktober die Vorwürfe noch als „Fake“ bestritten. Jetzt ist zumindest klar, dass es sich nicht um eine Kunstfigur handelt, die unter dem Pseudonym Aras B. „besorgte Bürger“ provozieren soll, sondern ein wahrhaftiger Vorzeigeflüchtling dahinter steckt. Die teils sehr aggressiven Tweets und Facebook-Postings sind mit der Deaktivierung der Profile aus dem Netz verschwunden, gesicherte Screenshots werden aber immer wieder publiziert.

Wann es zu einem Urteil kommt, ist noch nicht bekannt.